Nachdem zuletzt Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache nicht den Erwartungen entsprechen konnte an den Kinokassen, erhält die Reihe ein Reboot.

Viele kritisierten die Ideenlosigkeit von Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache

Es ist kein Geheimnis, dass Disney mit dem weltweiten Ergebnis von Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache alles andere als zufrieden war. Zwar spielte der Piratenfilm 794 Millionen Dollar weltweit ein, das war aber dennoch ein enormer Einbruch im direkten Vergleich mit den 1,04 Milliarden Dollar Einspiel des vierten Teils Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten. Inhaltlich konnte zwar keiner der Nachfolger dem ersten Teil Fluch der Karibik das Wasser reichen, finanziell ging es bis auf den Bruch zwischen - kein Wunder - Fluch der Karibik 2 und Am Ende der Welt stets bergauf. Insgesamt hat die gesamte Reihe bislang rund 4,5 Milliarden seit 2003 eingespielt.

Nun heißt es, dass Disney ein Reboot der Reihe plant. Dazu haben sich die Verantwortlichen mit Rhett Reese und Paul Wernick getroffen, ihres Zeichens Drehbuchautoren der beiden Deadpool-Streifen. Von diesem Team wünscht sich der Micky-Maus-Konzern die nötigen Impulse für ein Reboot der Piraten-Reihe. Jerry Bruckheimer wird weiterhin als Produzent an Bord sein.

Ein Reboot könnte auch bedeuten, dass Johnny Depp nicht mehr länger als Captain Jack Sparrow an Bord sein wird. Für Disney wahrscheinlich kein Beinbruch, denn laut der Aussage von Depp war der Disney-Konzern sowieso nie glücklich mit der Interpretation des eigenwilligen Piraten mit Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards als Vorbild: "Disney hat mich gehasst", meinte Depp in einem Interview. "Sie dachten über jeden noch so erdenklichen Weg nach, mich loszuwerden. 'Oh, wir werden ihm Untertitel verpassen müssen.' Wir verstehen Captain Jack Sparrow nicht. Was ist nur falsch mit ihm? Was ist los mit seinen Armen?', 'Ist er betrunken?' und 'Ist er mental am Ende?', 'Ist er schwul?'."