Percy Jackson ist kein normaler Junge. Als Sohn von Obergott Poseidon gehorchen ihm die Kräfte des Meeres. Und überhaupt ist er einfach zu Größerem bestimmt. Etwa den gestohlenen Meisterblitz von Göttervater Zeus zu beschaffen. Zunächst aber stehen die Lehrjahre an, in einer ganz besonderen Schule für Halbgötter versteht sich. Klingt bekannt? Egal – Vorhang auf für Harry Jackso…pardon, Percy Pott…nein halt…
Als "neuer Harry Potter" einfach zu plump, als unbeschwerter Fantasysnack für Zwischendurch aber durchaus brauchbar.FazitWeit hergeholt ist sie ja nicht, die Idee, „Percy Jackson“ könne zum legitimen Erben von Harry Potter emporsteigen. Denn auch wenn es mancher nicht wahrhaben möchte, aber jener Zauberlehrling geht spätestens Anfang des nächsten Jahres für immer in Rente. Ein Ersatz muss her, bisherige Rekrutierungsversuche liefen entweder ins Nichts (Eragon), wurden gar nicht erst bemerkt (Mitternachtszirkus) oder leiden unter der unbekannten Buchvorlage (Narnia).
Anfangs noch skeptisch, lässt Percy gen Ende den wasser-Halbgott ordentlich raushängen..„Percy Jackson“ ist wieder einer dieser Romanhelden, die laut Pressemeldung „eine riesige Fangemeinde haben“ und „von jung und alt geliebt werden“, bei deren namentlicher Erwähnung die Reaktionen aber wahrscheinlich eher zwischen „Hä?“ und „Muss man das kennen?“ schwanken dürften. Die Wahrheit sieht letztlich auch hier eher so aus, dass sich die Ähnlichkeiten zur Romanreihe dann doch damit erschöpfen, dass es halt mehrere Bücher gibt. Und ein junger Kerl die Hauptperson gibt.
Rick Riordan, Autor der Vorlage, kann man nicht einmal als sonderlich originellen Ideendieb bezeichnen. Der gute Percy ist nämlich ebenfalls ein begabter Jüngling, den es im Verlaufe seines ersten Abenteuers an eine Schule für Über-Kids verschlägt und der in der Folge mit seinen Freunden allerlei Fieslingen auf die Finger haut – viel lauter könnten die DejaVu-Glöckchen eigentlich gar nicht klingeln.
Besiegt durch Iphone: Gegen die Macht von Apple kann selbst Medusa nichts ausrichten.Und wo wir schon bei den Ähnlichkeiten sind: Wenn hier mit Chris Columbus eben jener Regisseur das Ruder übernimmt, der bereits Joanne K. Rowlings Hogwarts-Magier auf den rechten Weg geführt hat, darf man sich vollends auf einen Kinoabend ohne jegliche Überraschungen einstellen. Percy Jackson IST Harry Potter – nur ohne Magie, dafür mit Göttern, Hydras und schlechten Witzen.
Regie: Chris ColumbusGenre:FantasyFilmstart: Spieldauer: 118 minDarsteller:Catherine Keener, Uma Thurman, Sean Bean, Pierce Brosnan
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Ich weiss nicht was diese unsinnige auf cool gemachte Blendwerk von Matsch gewesen sein soll aber mit dem Stil des Buches hatte es wenig gemein.
@rigger: Tut mir leid, ich fand den Film einfach nur laecherlich.
Eben drum muss ich auch dem Troll weiter unten teilweise zustimmen. Diese Kritik ist so negativ, dass selbst denen, die sich auf den Film freuen die Lust vergeht. Ich bin froh, sie erst nach dem Kinogang gelesen zu haben. Muss in meinen Augen nicht sein. Und wenn ich "meine Fresse" in der Wahl von Sprache und Mitteln nicht unterstütze, von der Sache her gebe ich ihm/ihr Recht.
Der Autor hier kotzt regelrecht über den Film ab. Das passt als Meinungsäußerung in ein Forum, aber nicht als Meinungsbilder in ein solches, vielgelesenes Medium. Im Gegenzug finde ich z.B, dass sich aus der Filmkritik nicht besonders viel über die Geschichte (die mir als am Film interessierten besonders wichtig ist) erzählt wird.
Also, seid mal nicht so negativ ;) Das Buch ist übrigens sehr nett zu lesen und der Film hat richtig Spaß gemacht. Einfach selbst ausprobieren und sich nicht voreinnehmen lassen!
LG
Manfred
Ich mags nicht wenn man Mythologie verunstaltet >.<
"„Percy Jackson“ ist einfältig geschrieben, selbst in den witzig gemeinten Szenen reichlich humorlos und reiht einen doofen Dialog an den nächsten. Ob das mit der Romanvorlage korrespondiert, können wir nur vermuten, hoffen aber, dass es einfach am Unvermögen des Regisseurs liegt."
Daran und nur daran darf man den Film messen. Scheiss egal ob Harry Potter verschnitt oder nicht.
Wird endlich mal Zeit, dass hier mit dem Pseudointellektuellen Filmkritik gelaber aufgehört wird. Ist ja wie mit McDonalds --> alle finden es unmöglich und schlecht, aber trotzdem ist der Lagen immer prope voll.
Kino ist zum geniessen und konsumieren da!!!
Ich will eigentlich gar nicht weiter auf die plumpe Anmache von Herrn "Fresse" einsteigen. Nur soviel: Falls in 17 Jahren Berufserfahrung irgendwann mal die Phrase "konstruktive Kritik" gefallen sein sollte - das war der Moment, in dem du hättest aufhorchen sollen.
Falls du weiterhin einen Adressaten für persönliche Beleidigungen suchst, empfehle ich, einfach in einen Briefumschlag zu blubbern und an den Mond zu frankieren. Hier ist für sowas nicht der Ort.
Aber Achtung: 55 Cent reichen da nicht;)
Wenn Ihre "offiziellen" Texte eine ähnliche Qualität wie das weiter unten abgegebene Machwerk haben, vermute ich sie momentan auf der Suche nach einem neuen Job.
Um eine starke Ähnlichkeit zu Harry Potter herzustellen bedarf es in diesem Fall eigentlich nur eines Blickes auf die offizielle Seite. Das muss übrigens nichts allzu schlechtes sein, bei Alice im Wunderland weiss ich auch worum es geht. Trotzdem werde ich mir Tim Burtons Version anschauen.
Was das Renommee der Branche angeht: Da gibts eh nicht viel zu retten. Dass die meisten Leute wenig auf diese Bewertungen geben zeigt ja schon der Erfolg der Twilight-Filme.
Ein Großteil der Rezensenten gibt in einer gekünstelten Sprache gequirlte Sch****e von sich und meint, damit einen hochjournalistischen Beitrag zu unserer Kultur zu leisten.
Letztendlich suche ich mir dann Leute, die oft ungefähr meine Meinung teilen und nebenbei noch erträglich schreiben. David gehört dazu. Ob sie es auch tun, weiss ich nicht. Ich ordne sie aber nach allem, was bisher zu lesen ist, eher der "gequirlte S..."-Fraktion zu. Der erste Eindruck undso.
Ich ärgere mich selbst über meinen u.s. Ausbruch, doch so einen Proletentext als journalistischen Beitrag verkaufen zu wollen - da schäumt die galle hoch.
Von mir aus versteht das als Bitte um entschuldigung für u.s. Beitrag - dennoch, und dazu stehe ich, Menschen, die Schwanzzeigen in Schriftform als journalistische Leistung verkaufen wollen, töten die Branche. Ich wünsche Herrn Hain, dass er mit seinem Zapf hier mal bei einem "anständigen" Medium vorstellig wird. Womöglich sieht er dann, dass Großmäuligkeit kein Anzeichen für Qualität ist.
Gruß
"Meine Fresse"
Meinst du vielleicht Clash of the Titans? Der spielt in der Vergangenheit.
mein gott war das eklig
Eine Frage an diese die sich auskenne; ich war letztens erschreckt von dem Trailer zu dem Dingen, weil ich war mir sicher, letztens einen Trailer gesehen zu haben, der auch in Richtung Griechenland und Götter ging? Aber in der Vergangenheit? Wie heißt der Streifen oder wie wird er heißen, kann mir das jemand sagen?
(und Nein, ich schreibe das nicht, um David in Schutz zu nehmen. Das hat er nämlich gar nicht nötig ;) )
Poseidon ist zwar, glaub ich zumindest, der Bruder von Zeus, aber Zeus hat mehr zu melden im Olymp. :P
"Überlegt halt, ob ihr euch mit prolliger Negativschreibe identifizieren wollt, die mehr vom persönlichen Gusto als tatsächlicher Ahnung der Materie abhängt"
Ja, das werden sie sich wohl überlegen, dann wird ihr Urteil auf "Nein" fallen und dann werden sie David Hains Artikel stehen lassen, deinen Stürmer-Kommentar aber löschen. Flachpfeife...
Ansonsten: Hier werden keine Posts gelöscht, jeder darf seine Meinung haben und die weicht nunmal gerne von unseren Kinoredakteuren ab. Ab einer gewissen Reife wirst du dann feststellen, dass man Kritik auch in vernünftigem Ton üben kann. Im Übrigen ist "Nein" kein wirklich treffliches Gegenargument.
Mit 5/10 liegen wir aber im Schnitt der "wertigen" Kritiken, zumal ich ja bereits angeführt habe, dass man durchaus seinen Spaß mit "Percy Jackson" haben kann.
@gamona:
Ich geh davon aus, dass dieser Post gelöscht wird. Überlegt halt, ob ihr euch mit prolliger Negativschreibe identifizieren wollt, die mehr vom persönlichen Gusto als tatsächlicher Ahnung der Materie abhängt.
Lächerlich.
Eben wegen Chris Columbus - der wollte nach HP nicht mehr mit unerfahrenen Jungdarstellern drehen, die auch nur für ein paar Stunden täglich drehen dürfen. Also hat er Percy Jackson altern lassen, um mit Teenagern arbeiten zu können.
Wie ueblich wurde aber (nur den Trailer gesehen) die Umsetzung stark angepasst und bei so mancher Szene fragte ich mich bereits, welches Buch da als Vorlage galt. Wieso man aus dem 12 Jaehrigen einen 17er macht ist mir unklar, vielleicht wollen sie ja zu viele Parallelen zu HP vermeiden?
Die Buecher sind OK, keine Weltbestseller aber man kann sie lesen. Allerdings wuerde ich HP immer noch den Vorzug geben was die Geschichte angeht. Wenn sie allerdings nah beim Buch bleiben(in Voraussicht das noch mehr Teile folgen) koennte es trotzdem was werden, da dort durchaus schoene Verweise auf die griechische Mythologie dabei sind.
Der Texte von gar epischer Qualität verzapft
Göttliche Strafe für mediokres Popcornkino
Ambrosia für jene, die der Menschen Geist beflügeln
Als Sterblicher frag ich: Verdient der Potter-Klon derlei?
Womöglich nicht - doch wie die Sonne, die der Herr uns gab
Ist D. von göttlicher Natur: Schien nicht er auf die schlecht gemachten
So schien er auch auf Meisterwerke nicht
Drum dankt, ihr Menschen, dankt für solche Texte
Wer Wunder stellt in Zweifel, sieht sie nicht!