"Sechs Filme und nicht einmal gegruselt – „Paranormal Activity“ bleibt eines der großen Mysterien des gegenwärtigen Horrorkinos." - Rajko Burchardt

Man kann der „Paranormal Activity“-Kinoserie nicht vorwerfen, ihre sehr dünne Prämisse nicht gänzlich ausgereizt zu haben. Sechs Filme, die um einen bösen Dämon und zwei gruselige Schwestern kreisen. Sechs Filme, in denen es wieder und wieder um unerklärlich wackelnde Kronleuchter und schnarrende Türen geht. Und sechs Filme vor allem, deren Figuren nichts unversucht lassen, diese Unerklärlichkeiten multimedial festzuhalten. Da es dem geneigten Publikum offenbar immer noch nicht langweilig mit ihr geworden ist, hat diese Reihe wohl irgendetwas richtig gemacht.

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Ob „Ghost Dimension“ jetzt geeignet ist, Skeptikern den Erfolg der Serie begreiflich zu machen, spielt natürlich keine Rolle. Wer ernsthaft an einer Auflösung des mittlerweile mehrdimensionalen dämonischen Treibens interessiert ist, wird mit diesem angeblich letzten Teil sicherlich etwas anzufangen wissen. In meinem mit jugendlichen „Paranormal Activity“-Fans nicht mal halbbesetzten Kino wurde am Starttag jedenfalls viel gekreischt und gelacht – wenn nicht gerade mal wieder Handys aufblitzten, um die YouTube-Ästhetik auf der Leinwand in einem angemessenen Licht erstrahlen zu lassen.

Hier geht es weiter mit der Kritik zu del Toros neuem Film Crimson Peak.