Paradies: Liebe - Infos

"Paradies: Liebe" gehört zusammen mit "Paradies: Glaube" und "Paradies: Hoffnung" zu der "Paradies-Triologie" von Ulrich Seidl.

An den Stränden Kenias sind Frauen wie die 50-jährige Teresa wohlbekannt. Mann nennt sie "Sugarmamas"; europäische Frauen, die als Sex-Touristen ins Land kommen und junge schwarze Männer für ihre Liebesdienste bezahlen.

Doch was Teresa in Kenia sucht, ist kein einfacher Sex; sie sucht die wahre Liebe und hofft, sie hier zu finden. Abseits des öden Alltags mit ihrer Teenager-Tochter, die während der Handlungen von "Paradies: Hoffnung" in ein Sport-Camp fahren muss, sucht sie die Abwechslung; so trifft sie den jungen Munga (Peter Kazungu).

Unter den verschiedensten Vorwänden nimmt Munga Teresa Geld ab und leistet ihr dafür Gesellschaft und befriedigt sie sexuell. Das führt jedoch schnell dazu, dass sich die alternde Hausfrau in den jungen Mann verliebt. Diese Liebe bleibt jedoch recht einseitig, denn Munga ist bereits vergeben und benötigt das Geld der "Sugarmamas" um seine Familie zu ernähren. Zu spät erkennt Teresa, dass sie nur Teil des Geschäfts geworden ist und sich Liebe nicht kaufen lässt.