Noch vor dem Start von „Pandorum“ fordert der Film bereits die Gehirne seiner Zuschauer. „Pandorum“ gehört zur Gattung der Fremdwörter und beschreibt eine Psychose, die nach zu langer Zeit im Weltall entstehen kann. Ah ja, besten Dank - selbst wenn man nach dem Film der festen Überzeugung ist, dass „Pandorum“ einfach nur ein anderes Wort für „Déjà Vu“ ist.
Es soll schon Popcorn-Abende gegeben haben, die geschmeidiger in die Spur kamen. Wenn ein Film mit so einem kryptischen Titel loslegt, kann man eigentlich nur hoffen, dass sich das eigentliche Werk dann auf dunkle Korridore, schleimige Monster und Dialoge vom Schlage „Bower, do you read me?“ beschränkt. Science Fiction als mittelpreisige Action-Unterhaltung mit klarer Kommerz-Agenda. Mitproduzent Constantin scheint seit der „Resident Evil“-Reihe Gefallen an dieser Art der Geldvermehrung gefunden zu haben.
Die Pandorum-Zutaten: Ein verlassenes Raumschiff, zwei einsame Protagonisten und viele dunkle Korridore.Auf inhaltlicher Seite bekommt man bei „Pandorum“ das Grundgerüst vieler anderer Genrefilme vorgesetzt. Die beiden Protagonisten (Ben Foster, Dennis Quaid) erwachen in einer unbekannten Umgebung und kommen über die folgende Erkundungstour nicht nur vergangenen Ereignissen auf die Spur, sondern treffen auch auf neue Verbündete und tödliche Gegner. Ein (fast) verlassenes Raumschiff als schlecht ausgeleuchteter Hort böser Überraschungen. Und am Ende, als das Puzzle schließlich aufgelöst wird, landen wir sogar nahe dem Planet der Affen.
Bedenkt man noch, dass „Pandorum“ mit dem nicht mehr allzu lange stabilen Zustand des Raumschiffes auch die zeitliche Dringlichkeit ins Geschehen einbindet, ist endgültig der Tatbestand eines klassischen Thriller-Drehbuchs erfüllt. Bewanderte Fans dieses Genres werden hier viele bekannte Elemente finden und sich gleichzeitig aber auch wundern, auf welch kuriose Weise die Geschichte umgesetzt wird. Wo am Anfang noch Raum für eine düstere Thrillerstimmung geschaffen wird, beschäftigt sich der große Mittelteil vorwiegend mit Verfolgungsjagden, um dann am Ende überraschend deutlich auf ambitionierte Science Fiction-Inhalte umzuschwenken.
Später trifft man auf die resolute Nadia - gespielt vom sexy Deutschland-Export Antje Traue.Der Grund für diese nicht ganz runde Vermengung unterschiedlicher Ziele liegt in dem aus zwei verschiedenen Quellen zusammengeschweißten Drehbuch. Als Grundlage fungierte eine von Regisseur Christian Alvart verfasste Geschichte namens „No Where“, die dann von den Produzenten, unter anderem vertreten durch Paul W.S. Anderson, mit einem thematisch sehr ähnlichen, aber wesentlich action-lastigeren Buch von Travis Millroy kombiniert wurde. Eigentlich wollte Alvart ja warten, bis „No Where“ auf eigenen Beinen steht, doch das hätte wohl noch so lange gedauert, dass ein abkürzender Kompromiss als respektable Alternative erschien.
Regie: Christian AlvartGenre:Horror, Science FictionFilmstart: Darsteller:Dennis Quaid
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Der Film IST der beste SCI-FI Horror seid Event Horizon... allerdings gab es auch nichts bzw kaum was in diese Richtung was auf der Kino Leinwand lief.
Dafür das der Film wieder zu 70% eine Deutsche Produktion ist finde Ich ihn aber absolut gut. Bei mir sind es 6-7/10 Punkten.
Vor allem weil Ich das Ende mochte.
Pandorum war seit "Event Horizon" der erste wirklich gute Science-Fiction-Horrorfilm ..und hat weit mehr als 5/10 Punkte verdient!
Wer weder das Genre Science-Fiction, noch Horror mag, soll verdammt nochmal keine Filmkritiken schreiben!
low budget schweizer produktion :) aber eigentlich gute wertungen bekommen... würde mir mal die tests durchlesen wer im kino nen science fiction gucke will.
Gutes Review das in etwa bestätigt was ich nach dem Trailer vermutet habe... wieder Geld gespart :D
@ Intry & Voodjin
Ich habe mal auf Hinweis auf Adblock etc. vom Chefredakteur dieser Seite ein ziemlich pampiges Statement bekommen, dass wenn jeder hier AdBlock benutzen würde, Gamona morgen zu machen könnte. Das man die Leser (Kunden) aber mit solchen penetranten Werbemaßnahmen geradezu dahin treibt wollte man nicht hören...
Ich zitiere hier gerne nochmal den allseits bekannten Ollnig
"Doch sobald die Werbeflut den eigentlichen Content der Homepage über alle Maßen in den Hintergrund drängt, kann der irritierte Besucher dem offensichtlich durchgeknallten Webmaster guten Gewissens die überzogene Jagd nach dem Sabbereuro unterstellen."
...und verweise auf seinen Artikel 128:
www.olnigg.de/.../olg128.htm
@Gamona-Team
Ich stimme Intry zu. Ich bin mittleweile fast schon ungerne auf dieser Seite, obwohl ich Gamona echt mag. Die Werbebomben haben bei Euch drastisch zugenommen und das nervt gewaltig. Diese NSF Werbung raubt einem den ganzen Nerv, weil sie penetrant laut und aufdringlich jedesmal ins Bild springt und anfängt zu plärren. Lasst doch zumindest die blöden popups und Soundeffekte weg. Es ist schon schlimm genug das Gamona fast wie ein zweiter Las Vegas aussieht...
Ahja, ich plädiere für eine Edit-Funktion in den Komments. Ich weiß Ihr arbeitet angeblich bereits dran, aber wann soll das endlich kommen?
und noch ein punkt in eigener sache: ich bin hier an einem fremdrechner ohne adblock&co und sehe mich mehr als bestätigt -daheim- auf eurer seite ALLES zu blocken.
ein dreiseitiges review und ich werde drei mal auf werbung redirected und zusätzlich mit aufdringlichen flash filmchen gestraft. mal ganz abgesehen von der dreisten NFS werbung die beim hover aufpopt und per X geschlossenw erden muss.
wirklich schade. wenn ihr geld verdienen wollt ist manchmal weniger eben doch mehr.
Gruß, Moritz.
mein = man
... oh weia ... so ne Tastatur kann schon eine tuekische Falle sein ... ;D ...
... aber Geschmack ist ja bekanntlich "unstreitbar" ...
@Moritz: ich möchte dich auf Davids Vorschau bis Jahresende verweisen, da sind ein paar zumindest potentielle Schmankerl dabei. Ansonsten darf ich für diesen Monat ankündigen, dass "G-Force" dann doch nicht der beste Film aller Zeiten geworden ist.
Gruß, Moritz.