Regisseur Guillermo del Toro muss die Gipsy Danger und Rinko Kikuchi sehr ins Herz geschlossen haben, dass er für Pacific Rim 2 sogar Justice League Dark fallenließ.

Guillermo del Toro ist eigentlich der richtige Mann, wenn es um düsteren Filmstoff geht. Der Comic-, Anime-, Horror- und Sci-Fi-Fan, kurz, Nerd arbeitete auch seit 2012 für Warner Bros. an einer Realverfilmung zu Justice League Dark, einer Comicreihe von DC, in der das Superhelden-Team aus John Constantine, Swamp Thing, Deadman, Madame Xanadu und Zatanna bestehen sollte, während neben Floronic Man auch The Phantom Stranger, The Spectre, Zatara, Sargon the Sorcerer und Etrigan the Demon auftauchen sollten. Allesamt Charaktere also, die eher der fantastischen, mystischen Ecke der Comics entspringen.

Del Toro brachte sogar einen bislang noch unbekannten Drehbuchautoren mit an Bord und gemeinsam stemmten sie einen ersten Entwurf, der Anfang des Jahres abgeliefert wurde. Allerdings ist Del Toro dann aus irgendeinem Grund ausgestiegen. Nun erklärte er auf der Comic Con in San Diego auch warum.

"Warner liebte das Drehbuch", so Del Toro, "sie waren ziemlich enthusiatisch und wollten uns grünes Licht erteilen, aber sie wollten es mit dem Dreharbeiten zu Pacific Rim 2 zusammenlegen. Ich wurde in eine äußerst schwierige Lage versetzt und ich habe mich für Pacific Rim 2 entschieden."

Das ist auch kein Wunder, dass sich Del Toro lieber für Pacific Rim 2 entschieden hat. Bei Justice League Dark hätte er wieder mal nur nach einer Vorlage gearbeitet, wohingegen Pacific Rim sein eigenes Baby ist. Zudem teilte er mit, dass er viel Wert auf eine starke Frau als Hauptfigur lege und das treffe nun mal auf Mako aus Pacific Rim zu.

Bilderstrecke starten
(60 Bilder)