Ja, Mensch, der Otto hat einen neuen Film gemacht! Was für aufgeklärte, progressive und geschmackssichere gamona-Leser den Stellenrang eines umfallenden Reissacks in China hat, ist für die deutsche Durchschnittsfamilie nichts weniger als konsensfähige Pflichtberieselung.
Die Kinder lachen über die comichaften Grimassen, die Eltern erkennen vertraute Sketche aus ihrer Jugend wieder und die Großeltern staunen über die scharfen Mädels. Otto – der McDonald’s des deutschen Kinobetriebs.
Ja mei, ein weiterer Otto-Film halt: kindgerechter Klimbim zwischen nett und fadem Uralt-Recycling.Fazit„Otto’s Eleven“ ist nach den beiden „7 Zwerge“-Filmen bereits die dritte Zusammenarbeit zwischen Otto Waalkes und Regisseur Sven Unterwaldt. Erneut geht es um eine Gruppe wundersamer Einsiedler, die diesmal die Insel Spiegeleiland bewohnt und von einem fiesen Casinobesitzer um ihren wertvollsten Besitz, ein Ottifanten-Gemälde, gebracht wird.
Unterhaltung für die ganze Familie: Otto für die Kinder, der Hund für Mutti und knackige Mädels für Papi.Die drolligen Männer fassen daraufhin den Entschluss, mittels einer Parodie auf „Ocean’s Eleven“ ihren Besitz wiederzuerlangen. Um die titelgebende Zahl vollzubekommen, helfen ihnen dabei drei steile Casinomädels, eine rüstige Rentnerin, abtrünniges Wachpersonal und ein plüschiger Pudel.
Es ist zu befürchten, dass bereits diese Inhaltsangabe einen Großteil der Leser auf die nächste Palme gescheucht hat. Otto ist einfach Otto und wird auch immer Otto bleiben, was seine zahlreichen Fans als Zuverlässigkeit und alle anderen als jahrzehntelang kultivierte Redundanz interpretieren. Mal abgesehen davon, dass ja der ganze Film „geklaut“ ist, finden sich auch dieses Mal wieder recycelte Uraltgags, die mit hauchdünnen Fäden in die hauchdünne Handlung eingewoben werden. Die Kartengymnastik z.B. – Stichwort: mischen, mischen, mischen – ist schon 30 Jahre alt und dient hier eben als Ablenkungsmanöver, genauso wie übrigens auch das unvermeidliche Otti-Gehoppel.
Mach den Otto: Seit den 80ern hat sich nicht viel geändert.Otto Waalkes hat bis zu seinem ersten Kinofilm Mitte der 80er-Jahre immer wieder überraschen und wirklich begeistern können und ruht sich seitdem auf den Lorbeeren aus. Alles, was danach kam, ist dem unglaublichen Erfolg dieses ersten Films geschuldet und strickt einen gemütlichen Flickenteppich aus banalen Miniplots kurz vor Kinderfilm, freidrehenden Grimassen und aufgewärmten Gassenhauern mit Sketch-Aroma. Eigentlich hätte der Mann ja jede Freiheit, mal wirklich etwas Neues zu machen, doch diese Hoffnung muss man einfach begraben. Die Verwaltung von Humor – eine durch und durch deutsche Tugend.
Zu dieser erfolgreichen Verwaltung zählt natürlich auch die fleißige Anhäufung von Fördergeldern, die in dieser sämigen Mischpoke einen zufrieden lachenden Schulterschluss mit der arrivierten Humorelite Deutschlands suchen. Förderwürdig ist hier vor allem der so gut wie sichere finanzielle Erfolg, was dann automatisch alles andere, wie z.B. das kindische Drehbuch von Stammautor Bernd Eilert, die bestenfalls funktionale Regie und die satten Gagen der nur teilweise talentierten Schauspieler, ganz weit in den Hintergrund drängt. Man weiß eigentlich, wie es in Deutschland funktioniert, und kann sich trotzdem immer wieder darüber aufregen.
Regie: Sven Unterwaldt Jr. Genre:KomödieFilmstart: Darsteller:Otto Waalkes, Arnd Schimkat, Rick Kavanian, Mirco Nontschew, Arnd Schimkat, Rick Kavanian, Mirco Nontschew ... mehr
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Amboss, der Rabiator!
Und ja, wenn Otto wie McDonalds ist, dann ist Mario Barth wie eine Bahnhofskneipe, in der aus der Maggi-Tüte gekocht wird.
Nein Otto ist noch viel besser als sämtliche Mario Barths dieser Welt
ABER: etwas schlechtes wird nicht gut, nur weil es noch schlechteres gibt. denn "für sich alleine" bewertet, ist ottos film eine bodenlose frechheit weil:
1) es schon eine solche parodie gibt (ossi's eleven)
2) otto sich, wie bereits im artikel gesagt, nicht neu erfindet und immer noch 20jahre alte gags zum besten bringt (ein wunder dass die ihn selber nicht langweilen)
3) kein einziger comedian mitspielt, der gerad groß im geschäft ist, ergo resterampeverwertung
4) dieser film sich, wie ebenfalls bereits erwähnt, von filmfördergeldern finanziert und diese nun echt eher für newcomer und neue ideen ausgegeben werden sollten, anstatt für micky-maus-sketche...
Max Giermann ist sehr gross im Geschäft. Manche nennen ihn den deutschen Jim Carrey und nur weil du Switch nicht verstehst heisst das nicht das er schlecht ist.
www.tvwiki.de/.../180px-Giermann.jpg
das ist max Giermann. Bekannt aus Switch und Granaten wie Wir (find aber Broken Comedy tausendmal besser find das auch nicht mehr lustig irgendwie alles. Mal von Frau Kebekus abgesehen die ist nicht nur lustig sondern auch heiss)
Wenn er aber bock zum filme machen hat und es leute gibt die dafür bezahlen, dann sollte man das so akzeptieren.
An seiner stelle wär ich wohl vor 10 jahren in rente gegangen aber es is ja ottos bier was er mit seiner zeit anstellt.
Restpostenschauspieler müssen auch arbeiten gehen sonst liegen sie der allgemeinheit auf der tasche und das wil doch auch keiner.
ABER: etwas schlechtes wird nicht gut, nur weil es noch schlechteres gibt. denn "für sich alleine" bewertet, ist ottos film eine bodenlose frechheit weil:
1) es schon eine solche parodie gibt (ossi's eleven)
2) otto sich, wie bereits im artikel gesagt, nicht neu erfindet und immer noch 20jahre alte gags zum besten bringt (ein wunder dass die ihn selber nicht langweilen)
3) kein einziger comedian mitspielt, der gerad groß im geschäft ist, ergo resterampeverwertung
4) dieser film sich, wie ebenfalls bereits erwähnt, von filmfördergeldern finanziert und diese nun echt eher für newcomer und neue ideen ausgegeben werden sollten, anstatt für micky-maus-sketche...
Songs hatte er auch ein paar geniale. (in den 70igern)
Aber das einzige, was an dem Mann heute noch geil ist, ist seine Frau.