Oslo, 31. August - Infos

Er sitzt in einer Entzugsklinik und wird 24 Stunden, also rund um die Uhr, überwacht. Der 34-jährige Anders (Anders Danielsen Lie) hat sich im Grunde selbst in diese Situation gebracht; durch ständig falsche Entscheidungen und dem exzessiven Einnehmen von Drogen war sein Weg ein vorbestimmter.

Doch nun ist er auf einem guten Weg von seiner Sucht wegzukommen; dementsprechend kommen die Ärzte ihm etwas entgegen und genehmigen 24 Stunden ohne Aufsicht. 24 Stunden, in denen er sich völlig frei bewegen darf. Anders nutzt diese Zeit, um all das zu verinnerlichen, was er im Leben verpasst hat.

So trifft er sich an diesem Tag mit alten Freunden und Bekannten. Und letztendlich auch mit seiner Schwester. Doch diese Besuche bringen ihm kein Seelenheil, sondern zeigen nur, auf schmerzliche und unangenehm kalte Weise, dass er bereits einen Großteil seines Lebens verspielt hat.

Ihm wird auf unschöne Weise klar, dass das Leben kurz ist und man das Beste daraus machen muss und das er diese Chance vielleicht gar nicht mehr hat. Während andere etwas aus ihrem Leben gemacht haben, war er zugedröhnt oder eingesperrt. Nun ist die Welt außerhalb der Klinik eine fremde und er wird mit seiner eigenen Realität konfrontiert.