"Nach einem viel versprechenden Einstieg baut der Film kontinuierlich ab – und opfert seine schaurige Idee konfusem Hokuspokus." - Rajko Burchardt

Obwohl „Oculus“, gemessen an einem vergleichsweise schmalen Budget, in den USA als kommerzieller Erfolg galt, wertet ihn der deutsche Rechteinhaber hierzulande lediglich im Heimkino aus. Unrecht wird dem Geisterhorrorfilm dadurch allerdings nicht getan: Mit seiner Variation von „The Ring“ – man tausche Fernseher gegen Spiegel – ist der altbekannte Grusel auf kleineren Bildschirmen gut aufgehoben.

Schon nach einer halben Stunde geht „Oculus“ vorschnell die Puste aus, wirkt die um einen dämonischen Spiegel kreisende Geschichte wie ein um jeden Preis auf Kinoformat gebrachter Kurzfilm. Und tatsächlich hat Regisseur Mike Flanagan den entfernt an H.P. Lovecraft erinnernden Stoff 2006 schon einmal als 30minütiges Kammerspiel in Szene gesetzt.

Geblieben sind die vergeblichen Zerstörungsversuche des unheimlich selbstständigen Spiegels, während das Langfilm-Remake noch ein zeitlich verschränktes Familiendrama erzählt. Außer altbekannten Genreklischees fällt dem zunehmend spannungsfreien „Oculus“ allerdings kaum etwas ein, sodass er sich gegen Ende sogar aus seiner eigenen Idee mogeln muss.

Hier geht es weiter: "So war das aber nicht gedacht! Die 10 bösesten Film-Märchen".

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Wenn Horror, dann...


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