Der von Lars von Trier inszenierte Streifen Nymphomaniac wird in den Kinos nur in zensierter Version gezeigt, wie die norwegische Webseite Montages berichtet.

Nymphomaniac - Echte Sex-Szenen werden nicht im Kino gezeigt

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Echten Sex wird es in Nymphomaniac zwar geben, aber nur ein wenig geschummelt.
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Stattdessen darf der Regisseur sein Werk in ungekürzter Fassung mit den Sex-Szenen doch tatsächlich auf dem Cannes Film Festival im kommenden Jahr zeigen. Und das, obwohl er im Rahmen der Pressekonferenz zu Melancholia für ordentlich Wirbel sorgte.

Aber schon Anfang des Jahres hatte Thierry Fremaux, der Kopf hinter der Veranstaltung, Lars von Trier wieder eingeladen. Und auch wenn in der unzensierten Version echte Sex-Szenen enthalten sind, so sind es wiederum doch geschummelte Bilder.

Die Schauspieler selbst mussten nämlich nur so tun, als würden sie echten Sex haben. Den Part mit dem Sex übernahmen Körper-Doubles bzw. Porno-Darsteller. Via Computer-Technik werden die Szenen zusammengfügt, so dass der Oberkörper also die Schauspieler und der Unterkörper die Porno-Darsteller zeigt.

Insgesamt acht Kapitel umfasst Nymphomaniac, in denen es um das Leben der 50-jährigen Joe (Gainsbourg) geht, die von Seligman (Stellan Skarsgard) auf der Straße gefunden wird. Nachdem sie wieder zu Kräften kommt, erzählt sie diesem ihre komplette Lebensgeschichte, die vor allem mit sexuellen Erlebnissen zu tun hat.

Wer die unzensierte Version in Cannes nicht sehen kann, muss wohl oder übel auf den Release der DVD bzw. Blu-ray warten.