Dan Aykroyd wird nicht müde, das Ghostbusters-Universum voranzutreiben. Nun zeigt er Interesse daran, die Geisterjäger als junge Burschen in der High School zu zeigen - als Netflix-Serie.

Netflix - Dan Aykroyd will eine Ghostbusters-Netflix-Serie

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Stranger Things 2 hat Dan Aykroyd inspiriert
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Wenn einer für eine Reihe gekämpft hat, dann Dan Aykroyd für die Ghostbusters-Reihe. Jahrzehntelang hat er für einen dritten Ghostbusters-Streifen die Werbetrommel gerührt, nur Bill Murray stellte sich ständig quer. Dann kam das Soft-Reboot von Paul Feig. Und für den hatte Aykroyd am Ende keine netten Worte übrig: "Der Film spielte weltweit sehr viel Geld ein, aber er hat einfach zuviel gekostet, sodass es ökonomisch betrachtet nicht reizvoll erscheint, einen weiteren zu machen. Das ist wirklich schade - der Regisseur, er hat zuviel Geld verbraten. Er hat die Szenen nicht gedreht, die wir ihm vorgeschlagen haben. Das waren einige Szenen, die notwendig waren", schimpfte der Schauspieler.

Ghostbusters im Serienformat?

Ideen, wie man die Reihe fortsetzen könnte, hat Aykroyd dennoch einige in der Schublade. Neben einem Animationsfilm könne er es sich noch immer vorstellen, einen richtigen dritten Teil zu drehen. Und nun ist eine weitere Idee hinzugestoßen: Die Geisterjäger im Serienformat etwa auf Netflix. Einen kleinen Ausblick darauf, wie so etwas aussehen könnte, liefert ausgerechnet eine andere Hitserie mit paranormalen Ereignissen - Stranger Things der Brüder Matt und Ross Duffer. Darin sind die Hauptdarsteller Finn Wolfhard, Gaten Matarazzo, Caleb McLaughlin und Noah Schnapp mit freundlicher Genehmigung durch die Ghostbusters-Erfinder Aykroyd und Ivan Reitman in Ghostbusters-Halloweenkostümen zu sehen. Die Ghostbusters in jungen Jahren?

"Ja, absolut. Sicher, sicher", zeigt sich Aykroyd begeistert wie eh und je, wenn es um das Thema Ghostbusters geht. "Ich kann mehrere Möglichkeiten sehen, wisst ihr. Nehmt euch nur mal ein Beispiel an den Kerlen aus Stranger Things - vielleicht könnte man die Ghostbusters in der High School zeigen."

Allerdings stellt sich hier eine entscheidende Frage: Wie will man die Kontinuität wahren? Immerhin waren die Ghostbusters zu Beginn von Ivan Reitmans Film noch nie zuvor echten Geistern begegnet. Sicherlich muss es einen Grund geben, warum Dr. Peter Venkman, Dr. Raymond Stantz und Dr. Egon Spengler den Weg der Parapsychologie eingeschlagen haben, aber ultimativ einen Geist gesehen haben sie erst in der New York Public Library, einer der drei öffentlichen Bibliotheken der Metropole. Wie will man also ein Publikum und vor allem die Fans der Reihe bei Laune halten? Was meint ihr?