Tom Cruise, Paramount Pictures und weitere Produktionsunternehmen wurden wegen des Drehbuchs von Mission: Impossible - Phantom Protokoll auf eine Milliarde Dollar verklagt.

Mission: Impossible - Phantom Protokoll - Angeblicher Drehbuch-Klau: Tom Cruise und Co. auf 1 Milliarde Dollar verklagt

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/17Bild 4/201/20
Derartige Drehbuch-Klagen sind in Hollywood an der Tagesordnung.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Die Klage kommt von Drehbuchautor Timothy Patrick McLanahan, der nach eigenen Angaben selbst die Idee zu dem Stoff hatte und schon 1998 ein entsprechendes Skript mit dem Titel Head On erstellt habe.

Die Klageschrift wurde bereits im Dezember eingereicht. Hier heißt es: "Ich stellte schon 1998 ein Drehbuch unter dem Titel Head On fertig und ließ es direkt patentieren, um meine Ideen zu schützen."

Der Autor habe das Skript der Agentur William Morris zukommen lassen, die es aber abgelehnt habe. Nun meint er, sein Drehbuch wurde hinter seinem Rücken weitergeleitet und gelang in die Hände von Rick Nicita - dem Agenten von Tom Cruise.

Als Mission: Impossible - Phantom Protokoll dann 2011 in die Kinos kam, seien McLanahan die Parallelen sofort aufgefallen: "Mir wurde direkt bewusst, dass das Drehbuch dieses Films unerlaubterweise auf meinem Skript Head On von 1998 basiert."

Die geforderten eine Milliarde US-Dollar beruhen auf dem weltweiten Einspielergebnis und Erfolg des Films. Das setzt sich folgendermaßen zusammen: die verkauften Kinotickets brachten knapp 695 Millionen Dollar ein, die Verkäufe auf Blu-ray und DVD hingegen 144,5 Millionen Dollar und 145 Millionen wurden über Leihdienste und Co. eingenommen.