Alexandre Aja wird als Regiewunderkind gehandelt – seine beiden ersten Filme High Tension und The Hills Have Eyes wurden von Genrefans und Kritikern gefeiert. Nun legt der Franzose mit seinem zweiten Remake "Mirrors" nach. Und die Erwartungen an den Spiegelschocker sind hoch!
Um es vorweg zu nehmen: Schlecht ist „Mirrors“ nicht, aber auch nicht das erhoffte Meisterwerk. Alexandre Aja hat sich – wie es derzeit in Hollywood häufig geschieht – eines asiatischen Vorbilds bedient und den koreanischen Schocker Into the Mirror (Geoul Sokeuro) von 2003 geremaket, wobei er dem Original zwar treu bleibt, aber keine direkte Neuverfilmung liefert. Glücklicherweise lässt Aja seine eigene, sehr prägnante Handschrift erkennen und erweist sich einmal mehr als Meister düsterer Bildkompositionen.
In den Spiegeln des alten Kaufhauses verbirgt sich etwas Grausiges.„Mirrors“ spielt zu großen Teilen in den ausgebrannten Überresten eines Luxuskaufhauses: Die poröse Farbe platzt von den Wänden, überall stehen die halb verkohlten Überreste nackter Schaufensterpuppen und riesige, polierte Spiegel bieten einen tollen Kontrast zu den morbiden Hallen. Kamera, Beleuchtung und Musik tun ihr Übriges, um dem Zuschauer bei Ben Carsons Runden durch das Gemäuer wohlige Schauer über den Rücken laufen zu lassen.
Ben Carsons Familienleben ist zerrüttet, der Alkohol ein zu guter Freund. Um nach einem folgenschweren Berufsunfall sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, nimmt der Ex-Cop einen Job als Nachtwächter in einem alten, ausgebrannten Luxuskaufhaus an. Doch etwas stimmt in dem alten Gemäuer nicht: Die riesigen Spiegel des einstigen Konsumtempels zeigen nicht immer das, was sie sollten. Schlimmer noch: Die Reflektionen entwickeln ein mysteriöses Eigenleben, das alsbald mordsgefährlich wird.
Effekthascherei? Einer der beiden Protagonisten dieses Bildes ist die zentrale Figur einer völlig überzogenen Gewalt-Sequenz.Soweit die Ausgangslage der im Grunde sehr interessanten Story: Das gruselige Setting mit den unheimlichen Spiegelbildern ist erfreulich nah im realen Alltag verwurzelt und erzeugt so schnell puren Horror. Doch leider wird die Handlung zunehmend unlogisch und dämlich, gerade die finale Auflösung und der Showdown nerven eher, als dass sie den Zuschauer zufrieden stellen würden – zu konstruiert wirken manche Wendungen, die mit aller Gewalt auf überraschende Aha-Effekte getrimmt wurden. Gerade hier fühlt man sich an Ajas Erstling High Tension erinnert, der noch aus seiner Feder stammte und an einem ganz ähnlichen Problem litt – der schlechten Auflösung der Handlung.
Regie: Alexandre AjaGenre:HorrorFilmstart: Darsteller:Julian Glover, Jason Flemyng, Amy Smart, Kiefer Sutherland
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Von wegen, man traut sich ne weile nicht mehr in den Spiegel zu gucken etc.
Im Film gab es keine einzige spannende oder erschreckende Szene.... Bin sehr enttäuscht und kann den Film wirklich NIEMANDEM empfehlen.
der film is ganz ok, bis zu dem zeitpunkt als diese anna den dämon wieder in sich nimmt und alle spiegel explodieren, bis dahin wärs das perfekte ende gewesen, wenn dann nicht, dieser dumme und unlogische wendepunkt kam und er sich der gespiegelten welt sieht, wo andere ihn nicht sehen und er nur über den spiegel indirekt kommunizieren kann.
warum passiert das ?
das verwirrt doch nur den zuschauer..
einfach nur ein hohles einfallsloses offenes ende.
ende. ;)
Werd ihn mir Morgen wohl mal in einem Lichtspielhaus meines Vertrauens anschauen...
Hab das mal editiert
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ich hab den film auch schon gesehen, und da sind mir vorallem die szene, in der die schwester stirbt und das ende neagtiv im sinn geblieben.
die passen einfach nicht zum restlichen film.
da hätte man mehr rausholen können