Mein Kind vom Mars - Infos

Der Science-Fiction-Autor David Gordon (John Cusack) hat kürzlich seine Frau verloren. Im Zuge seiner Trauerarbeit möchte er den Waisenjungen Dennis (Bobby Coleman) adoptieren, der sich fast völlig von seiner Umwelt abgeschottet hat und behauptet, vom Mars zu stammen. Wie schwierig es ist, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen, weiß David ganz genau, denn ob er will oder nicht ständig bekommt er gut gemeinte Ratschläge von seiner Schwester Liz (Joan Cusack) und der für die Adoption zuständigen Waisenhausdirektorin Sophie (Sophie Okonedo). Dennoch besteht David darauf, Dennis als seinen Sohn anzunehmen auch wenn der auf seiner Alien-Vision beharrt.
Unterstützt wird David von seiner besten Freundin Harlee (Amanda Peet), und zwischen den beiden entwickelt sich zögernd eine sehr behutsame Liebesbeziehung. Aber trotz Harlees Hilfe erweist sich Davids Aufgabe als Vater viel komplizierter, als zunächst angenommen.
Vor allem droht David den Abgabetermin für seinen nächsten Roman zu versäumen, was seinen Agenten Jeff (Oliver Platt) äußerst nervös macht. Außerdem schnüffelt der Sozialarbeiter Lefkowitz (Richard Schiff) in Davids Privatleben herum, weil er als Vorsitzender des Adoptionsausschusses sicherstellen muss, dass David seiner Vaterrolle gewachsen ist. Und das bezweifelt Lefkowitz ernsthaft.
Denn der kleine Dennis verhält sich nach wie vor sehr seltsam: Obwohl sich David liebevoll um ihn kümmert, kann er den Kleinen nicht bewegen, die Marsmensch-Theorie aufzugeben. Und weil David mehrfach äußerst merkwürdige Dinge mit Dennis erlebt, beginnt er sich ernsthaft zu fragen, ob dessen Behauptungen wirklich nur frei erfunden sind. Gleichzeitig möchte er den einsamen Jungen nicht mehr missen denn er spürt, wie sehr er sich selbst durch die intensive Sorge um seinen Ziehsohn verändert.