Unterwäschemodell, Rap-Star, Bad Boy, Schauspieler: Mark Wahlberg kann wahrlich auf eine märchenhafte Karriereentwicklung verweisen - trotz aller Widrigkeiten. Als jüngstes von neun Kindern sah es gerade in seiner Jugendzeit nicht danach aus, als könnte aus dem kleinen Mark mal etwas werden. Heute ist er ein Weltstar und ganz aktuell in der Videospieladaption Max Payne zu sehen.
Aus diesem Anlass trafen wir in Köln einen gut gelaunten und überraschend privaten Mark Wahlberg, der mit uns über sein Verhältnis zu Computerspielen, die Bedeutung von Familie und die heilsame Kraft des Glaubens sprach. Wer also mehr zu dem Mann hinter Max Payne wissen möchte oder noch immer auf ein Comeback von Marky Mark hofft, sollte unbedingt weiter lesen.
gamona.de: Der Name MarkWahlberg hört sich eigentlich ja fast ein bisschen deutsch an. Haben Sie deutsche Vorfahren?
Mark Wahlberg: Nicht direkt, mein Vater kommt aus Schweden, meine Mutter ist Irin, aber ich habe eine Menge Zeit in Deutschland verbracht. Ich glaube es gibt sogar eine Stadt namens Wahlberg In Deutschland.
gamona.de: Also sprechen Sie sogar etwas deutsch?
Mark Wahlberg: Na klar. Solche Standardsätze wie “Guten Morgen”, “Wie heißt du” oder “Ich liebe dich” kann man ja immer mal gebrauchen. Mein Lieblingswort ist allerdings “scheiße” - meine deutschen Freunde haben mir alle Schimpfwörter beigebracht (lacht).
"Ich will nicht, dass diese Oscar-Nominierung meine Rollenwahl beeinflusst - sowas geht schnell nach hinten los.gamona.de: Man konnte Sie dieses Jahr in gleich drei Filmen sehen. Ihrer Karriere scheint es also gut zu gehen – vor allem seit Ihrer Oscar-Nominierung für “The Departed”. Haben sich im Vergleich zu früher auch die Rollenangebote verändert?
Mark Wahlberg: Könnte schlechter sein (*lacht). Es könnte immer noch etwas besser sein, aber auch schlechter. Immer wenn sich mir die Möglichkeit bietet, etwas Anderes, Neues auszuprobieren, versuche ich es zu machen. Ich will nicht, dass diese Oscar-Nominierung sich auf meine Rollenwahl auswirkt. Ich werde jetzt nicht zwanghaft versuchen, eine weitere Nominierung zu ergattern oder den Oscar zu gewinnen – so etwas kann schnell nach hinten losgehen. Ich will tolle Sachen machen, ich will als Schauspieler wachsen und mit guten Leuten zusammenarbeiten. Kürzlich durfte ich in “The Happening” einen Wissenschaftler spielen. Das war großartig für mich, denn so eine Rolle wird mir nicht oft angeboten. Trotzdem muss man clever agieren: In Hollywood dreht sich im Grunde alles darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen und stetig gute Filme zu drehen, damit man weiterhin die Möglichkeit dazu hat.




























Man mag ja über seine schauspielerischen Qualität diskutieren mögen, aber seine Filme fand ich allesamt klasse.
Wenn es nicht die Ziel-Klientel sein soll, warum nutzt man dann den Namen? Man hätte den Film ja auch anders nennen können. Klar, dass sich dann einige, die sich Versprechungen gemacht haben, extrem enttäuscht sind.
Tolles Interview.