Dass Scarlet Witch und Quicksilver offenkundig die absoluten Lieblinge von Regisseur Joss Whedon darstellen, was Comichelden betrifft, weiß man spätestens seit der Gute nicht mehr aufhören kann, von ihrem Einstand in Marvel's The Avengers 2 zu reden. Nun sprach er mal wieder von ihnen und davon, wie es sich anfühlt, nach all den gescheiterten Superhelden-Projekten nun endlich Erfolg zu haben.

Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron - Joss Whedon spricht über Quicksilver und Scarlet Witch in den X-Men- und Avengers-Sequels

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Werden eine große Rolle im Avengers-Sequel spielen
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So sprach er in einem Interview bei den Saturn Awards auch über Bryan Singers Vorhaben, Quicksilver in X-Men: Days of Future Past einzusetzen. Quicksilver und seine Schwester Scarlet Witch seien beide ein wichtiger Teil des Sequels zu Marvel's The Avengers und er sei schon sehr begeistert darüber. "Ich weiß nicht, was sie (Anm.: Bryan Singer und sein Team von X-Men: Days of Future Past) machen und ich werde es auch ganz sicher nicht erfahren. Sie machen ihr Ding und ich mache meines."

Die Sache mit dem Mutanten-Geschwisterpaar Quicksilver und Scarlet Witch ist jene, dass sie nicht nur als Kinder von Magneto aus dem X-Men-Universum, sondern auch als feste Team-Mitglieder der Avengers in Erscheinung treten. Die Filmrechte zu beiden Comic-Universen liegen allerdings bei unterschiedlichen Filmstudios, weswegen Disney/Marvel und 20th Century Fox sich erst einmal einigen mussten, damit diese Charaktere in beiden Filmreihen auftauchen können. Unter anderem darf im X-Men-Universum kein Bezug auf die Avengers genommen werden, während die Herkunft der Geschwister im Avengers-Universum nicht auf Magneto und Mutanten im Allgemeinen zurückgeführt werden darf.

Was im X-Men-Universum noch recht einfach zu bewerkstelligen scheint, könnte im Avengers-Universum nahezu ein Ding der Unmöglichkeit sein. Viele fragen sich bereits, wie man diese Charaktere einführen will, wenn man ihre Herkunft komplett verleugnen muss. Natürlich könnte man ihre Vergangenheit verändern, aber ohne ihre Mutantenherkunft fiele sicher ein großer Wesenszug von ihnen ab. Aber Whedon wird sich da sicher etwas einfallen lassen.

Whedon sprach auch über die Zeit, als er Projekte wie Wonder Woman nicht gestemmt bekam, weil die Produzenten kein Vertrauen in ihm hatten. "Es ist wie Trauern," so Whedon. "Es gibt eine Zeit voller Wut, in der man sich denkt, 'Hey, erinnert ihr euch an die Male, als ich euch sagte, dass es funktionieren würde? Sie glaubten an mich und es funktionierte. Also werde ich jetzt wütend über Dinge, mit denen ich bereits abgeschlossen hatte.' Man möchte tatsächlich so eine Art Pranger für diejenigen aufstellen, mit denen man bereits gearbeitet hatte. Aber ich habe mehr Glück als viele andere, also schaut man darüber hinweg."