"Im Vergleich zu Teil 1: mehr Action, mehr "wow", mehr "fantastisch". Dafür weniger Story und viele Fragezeichen." - Heiner Gumprecht

„The Avengers 2: Age of Ultron“ ist genau das, was wir erwartet und uns erhofft haben. Viel Action, geniale Effekte, coole Kämpfe und jede Menge Humor. Wer den ersten Teil mochte hat gar keine andere Chance, als Teil 2 zu lieben. Ultron ist eine geile Sau und das Avengers-Team rockt. Das Verlangen nach Neuzugängen wird durch Vision, Quicksilver und Scarlett Witch gedeckt, die jedoch leider alle drei etwas blass ausfallen. Sie wirken uninteressant und haben bei all der Leinwand-Konkurrenz kaum Chance, sich dem Zuschauer zu beweisen und ihre Persönlichkeit zu entfalten. Da muss in Phase 3 einiges nachgeholt werden.

Das wird jedoch locker dadurch wett gemacht, dass Nebencharaktere aus den einzelnen MCU-Filmen ebenfalls ihre Screentime bekommen. Hier macht es also die Masse, die Action sorgt für die Klasse und die Geschichte humpelt etwas hinterher und wirkt leicht bis mittelschwer unterfordert.

Viel zur dritten Phase bekommen wir nicht zu hören und zu sehen und das Ende (Stichwort: neue Avengers) ist ein wenig enttäuschend. Was wir an Story bekommen wirkt beschnitten und unfertig. Man hofft hier auf neue Informationen im Abschluss von Phase 2 („Ant-Man“). Noch mehr hätte man sich aber schon welche in diesem Film gewünscht.

Unterm Strich kann man sagen, dass die Geschichte in „The Avengers 2: Age of Ultron“ gerade einmal Mittelmaß erreicht, der Action- und Humorpart jedoch so großartig gelungen ist, dass uns das egal war. Wir hatten definitiv unseren Spaß und wer den Mix aus Sci-Fi, Fantasy und Action mag, bekommt hier den besten Film dieser Kategorien 2015 (bis jetzt).

Hier geht es weiter: "Filmkritik: Marvel lädt zum Klassentreffen".

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