Iron Man 3 war eine sehr lukrative Produktion, sowohl für Marvel Studios wie auch für Regisseur Shane Black. Was Fans störte waren zwei Dinge: Einmal dass der Mandarin verheizt wurde. Der andere Grund hat etwas mit einer Spielzeugreihe zu tun.

Marvel Cinematic Universe - Regisseur Shane Black verrät die zwei größten Probleme mit Marvel Studios

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Fans waren enttäuscht vom Verheizen des Mandarins
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Der gigantische Erfolg, den Marvel Studios mit seinem Marvel Cinematic Universe feiert, täuscht ein wenig darüber hinweg, dass auch bei einem der erfolgreichsten Studios Hollywoods nur mit Wasser gekocht wird. Sprich auch bei Maarvel Studios hinter den Kulissen mal die Fetzen fliegen können. Ein wenig wurde das bei Interviews angedeutet: Edgar Wrights Abgang vom Ant-Man-Projekt etwa. Oder Joss Whedons Abkehr vom Marvel Cinematic Universe und die Aussagen, die er über die Dreharbeiten zu Marvel's The Avengers: Age of Ultron tätigte. Und dann ist da noch der interne Machtkampf zwischen Marvel Studios' Präsident Kevin Feige und Marvel-Boss Isaac Perlmutter.

Iron Man 3s zwei große Mankos

Regisseur Shane Black ist demnächst mit The Nice Guys, einer vielversprechenden 70s Thrillerkomödie im Stil seines Kiss Kiss Bang Bang im Kino vertreten. Und danach will er sich um die Wiederbelebung des Predator-Franchises kümmern.

Black wurde als gewitzter Drehbuchautor mit Werken wie der Lethal Weapon-Reihe oder The Last Boy Scout bekannt. Jüngeren Kinogängern dürfte er als Regisseur von Iron Man 3 bekannt sein. Der Film spielte weltweit über eine Milliarde ein und zementierte sowohl Robert Downey Jrs wie auch Iron Mans Stellung im Marvel Cinematic Universe.

Allerdings hat der Film auch zwei unschöne Seiten. Welche, die man ausgerechnet Marvel Studios niemals andichten würde. Zum einen wäre es eine mangelnde Sensibilität für Fan-Belange, hier in Bezug auf den Mandarin, der im Film alles war, nur nicht das, was er in den Comics darstellt.

"Ich bin jemand, der es den Leuten recht machen will", so Black. "Marvel hat so viel Negatives gesehen, dass sie gleich einen komplett neuen Film inszeniert haben, um sich zu entschuldigen - Hail to the KIng. Damit sagten sie, 'Nein, nein, der Mandarin lebt noch. Das war nicht er. Es gibt einen echten Mandarin.' Der einzige Grund, warum sie den Film machten, war es, um sich bei den Fans zu entschuldigen."

Marvel wusste von Anfang an Bescheid darüber, was Black mit dem Mandarin vorhatte und griff nicht ein, denn niemand rechnete damit, dass es einen derartigen Aufschrei geben könnte.

"Damit rechneten wir nicht. Absolut nicht. Wir dachten, alle würden das einfach schlucken, weil es uns niemals in den Sinn kam, dass ihn die Leute auf einer Ebene mit beispielsweise dem Joker aus Batman sehen würden."

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Iron Man 3 wurde stärker von einer Spielzeugreihe beeinflusst als ihr denkt
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Und die andere Seite? Profitgier: "Es gab eine frühe Drehbuchfassung von Iron Man 3, wo sich ein Problem andeutete. Wir hatten einen weiblichen Charakter, die der Bösewicht in der Fassung war. Wir hatten das Drehbuch beendet und erhielten eine haltlose Memo, in der stabnd, dass wir es unbedingt ändern sollten und es so nicht bleiben kann. Denn wie sich herausstellte, würde sich das Spielzeug nicht so gut verkaufen, wenn es eine Frau ist. Also mussten wir das gesamte Drehbuch wegen einer Spielzeugreihe ändern. Nun, das war nicht auf Feiges Mist gewachsen. Es war die Entscheidung von Marvel, aber jetzt haben wir dieses Problem nicht mehr."

Bei dem besagten Charakter soll es sich angeblich um Rebecca Halls Maya Hansen handeln. Black wollte eigentlich einen weiblichen Aldrich Killian einführen. Ihm schwebte etwas wie die Serie Remington Steele mit Pierce Brosnan vor. "Man denkt, es ist der Mann, aber am Ende erkennt man, dass es die Frau war, die den Laden die ganze Zeit am Laufen hielt."

Was meint ihr?