Auf der Comic Con 2014 sprach Marvel Studios Präsident Kevin Feige über die Zukunft des Marvel Cinematic Universe.

Marvel Cinematic Universe - Marvel Studios Präsident Kevin Feige spricht über die Zukunft des Cinematic Universe

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Eine schlechte Nachricht vorweg: Thanos wird keinen Auftritt in The Avengers: Age of Ultron haben. Dennoch sei man froh darüber, dass Thanos Popularität unter den Fans zunehme, so Feige.

"Ich denke Thanos macht, was er will und zeigt sich, wo er will, und lässt sich nichts sagen. Aber wir sind immer noch dabei, Avengers 2 zu machen, also ist alles möglich."

Natürlich werde Thanos in James Gunns Guardians of the Galaxy auftauchen, doch auch dort sei er nicht der Bösewicht. Diese Rolle übernimmt Ronan, gespielt von Lee Pace. Dennoch werde Thanos als "der Kerl hinter dem Kerl" auftauchen. Ganz so wie der Imperator, der hinter Darth Vader stand.

Viele von Marvels Charaktere werden mittlerweile per CG animiert. Zusammen mit Marvels Vorgehensweise, eher unbekannte Darsteller zu engagieren [die freilich im durch die Filme berühmt werden], stellt sich die Frage, ob Marvel in Zukunft ganz auf bekannte Darsteller verzichten will. Doch das sei nicht der Fall.

"Es geht darum, einen großartigen Darsteller zu engagieren, der den Charakteren Leben einhaucht. James Spader ist mehr als nur die Stimme. Er war für alle seine Szenen am Set in voller MoCap-Montur."

Ob Marvel Studios darüber nachdenke, einen Film mit allen bisher erschienenen Charakteren im Marvel Cinematic Universe zu inszenieren? Einen Film à la Secret Wars? Marvel Super Heroes Secret Wars war eine 12-teilige Comicreihe, in der eine Vielzahl an Charakteren aus den unterschiedlichsten Comic-Reihen Marvels auftauchten. Doch es gehe Marvel Studios nicht darum, den Rekord für die meisten Charaktere in einem Film zu ergattern. Zudem könne sich ein solcher Film auch schnell zur Enttäuschung entwickeln.

Vielmehr wolle man es dabei belassen, dass einzelne Charaktere auch mal einen Auftritt in den Filmen anderer haben.

Zudem sei es wichtig, die Kontinuität jeder einzelnen Reihe zu wahren, und aufzupassen, dass die Filme nicht in sich selbst kollabieren, und womöglich noch Reboots unumgänglich machen.

Welche Charaktere man als nächstes verfilmen wolle, kommen immer darauf an, wie cinematisch sie sein können. "Bei den Guardians war der Grund, dass wir sehen wollten, was auf der anderen Seite des Kosmos passiert", so Feige.

Ant-Man, der in Marvels Phase 3 erscheinen soll, wird auch eine neue Richtung einschlagen. Dieser Film soll ein Heist-Film, und auch ein wenig ein Mentor/Schüler-Film werden, ein Held, der das Zepter weiterreicht. Das sei etwas, das es bislang noch in keinem Marvel-Streifen gab. Doctor Strange soll dagegen zum Übernatürlichen tendieren.

Sollte Guardians ein Erfolg werden, könne sich Feige durchaus auch weitere kosmische Helden aus Marvels Repertoire vorstellen.