Im Zuge eines ausführlichen Interviews sprach Marvel Studios' Präsident Kevin Feige auch über Warner Bros. Pictures' Präsident Greg Silverman Aussage, wonach DC-Filme von ihren jeweiligen Regisseuren getragen werden, während Marvel-Filme reine Studiofilme seien.

Marvel Cinematic Universe - Marvel Studios Kevin Feige spricht über den Unterschied zum DC-Universum

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Marvel Studios' Präsident Kevin Feige
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Nicht erst seit Regisseur Edgar Wrights Ausstieg aus Ant-Man weiß man, dass Marvel Studios ein strenges Regiment führt, wenn es um das Marvel Cinematic Universe geht. Auch Joss Whedon, der kreative Kopf der ersten beiden Marvel Phasen deutete in Interviews an, dass ihm Marvel Studios etwas zuviel ins Handwerk pfuschte. Immerhin wirkte es in Interviews so, als wäre Joss Whedon nicht wirklich ganz im Guten von Marvel gegangen. Und auch die Hintergründe zu Edgar Wrights Abgang wirken so, als da einiges im Argen gewesen. Das veranlasste wohl auch Warner Bros. Pictures' Präsident Greg Silverman zur Aussage, DC-Filme seien Filme, die von ihren jeweiligen Regisseuren getragen werden, während Marvel-Filme reine Studiofilme seien, bei denen Regisseure nur weitere ausführende Organe darstellen.

Das konnte Marvel Studios Präsident Kevin Feige natürlich nicht auf sich beruhen lassen und stellte klar, dass dem nicht so ist.

"Schaut euch die Filme an. Iron Man und Iron Man 2 sind wahre Jon Favreau-Filme, wie man sehen kann. Kenneth Branagh hat Thor seinen Stempel aufgedrückt. Captain America: First Avenger ist durch und durch ein Joe Johnston-Film. Und das beste Beispiel von allen, schaut Guardians of the Galaxy von James Gunn an. Und was ich immer wieder anführe ist Avengers. Wir kannten die generelle Struktur, als wir uns mit Joss Whedon zusammensetzten. Aber ich möchte nicht, dass ihr denkt, wir hätten ihm die Story vorgegeben. Wir sagten ihm, 'So denken wir, sollte der Film starten, hier sollte dieser Charakter eingeführt werden, es wäre lustig, wenn so etwas in der Mitte geschieht und am Ende öffnet sich ein Loch und Aliens fallen in Manhattan ein.' Man kann also sagen, dass viele Bereiche bereits da waren und jetzt, da jeder den Film gesehen hat, es ist absolut ein Film von Joss Whedon. Er war in der Lage, alle Elemente zu nehmen, die wir ihm gaben, die vom Studio vorgegeben wurden, wenn man es so sehen will und daraus seinen eigenen Film zu kreieren. Wir hätten keinen der Filmemacher angeheuert, wenn wir nur jemanden gewollt hätten, der tut, was wir sagen."

Was meint ihr? Hatten die jeweiligen Filme des Marvel Cinematic Universe in euren Augen wirklich einen persönlichen Touch des jeweiligen Regisseurs inne? Oder wirkten sie allesamt austauschbar und generisch?

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