Spidey is back in town! Und seinen Marvel-Einstand soll der möglichst junge Spider-Man in Captain America: Civil War haben.

Marvel Cinematic Universe - Für Spidey heißt es: Back to High School, Premiere schon in Captain America 3

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Spider-Man ist endlich offiziell ein Teil des Marvel Cinematic Universe
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Nach anfänglichen Gerüchten, die durch den Sony-Hack bestätigt wurden, haben Sony Pictures und Marvel Studios es endlich offiziell verkündet: Spider-Man wird Teil des Marvel Cinematic Universe. Marvel Studios' Präsident Kevin Feige wird gemeinsam mit Amy Pascal, Sony Pictures' ehemaligem Motion Picture Chief, den neuen Spider-Man-Streifen produzieren. Dieser soll bereits am 28. Juli 2017 in die Kinos kommen. Und für den will man offenbar einen Spider-Man-Darsteller engagieren, der nochmal um einiges jünger ausfallen soll als etwa Andrew Garfield. Der war 2012, als The Amazing Spider-Man in die Kinos kam, 28 Jahre alt. Tobey Maguire war nur ein Jahr jünger, als er 2002 zum ersten Mal in das Kostüm der Spinne schlüpfte. Das bedeutet also, dass der neue Darsteller 25 Jahre oder jünger sein sollte.

Der Grund ist der, dass Sony Pictures und Marvel Studios planen, in Peter Parkers High School-Zeit zurückzukehren. Man wolle mehr von seiner Zeit zeigen, in der er zwar als Spider-Man der Held der Öffentlichkeit war, sich auf der High School aber mit seinen Mitschülern herumplagen muss. Potentielle Darsteller soll es ebenfalls bereits geben. In der engeren Auswahl stehen Maze Runner Dylan O'Brien, und Logan Lerman, den man zuletzt an der Seite von Brad Pitt in Herz aus Stahl sehen konnte. Allerdings wurde noch keiner von ihnen angesprochen. Gut möglich wäre es nämlich auch, dass man sich ganz von Peter Parker verabschiedet, und stattdessen auf einen anderen Charakter setzt. Beispielsweise Miles Morales, den schwarzen Spider-Man. Dann käme keiner der genannten Darsteller in Frage. Es sei denn, man unterzöge ihm derselben Behandlung wie Robert Downey Jrs Charakter Kirk Lazarus aus Tropic Thunder. Überhaupt wollen Sony Pictures und Marvel Studios aber erst einmal einen neuen Regisseur an Bord holen, bevor man sich an derlei Entscheidungen herantraut.

Im Grunde hat Produzentin Amy Pascal also alles erreicht, was sie erreichen wollte: Marvel Studios kümmert sich um die neuen Spider-Man-Filme, Sony Pictures behält allerdings die kreative Kontrolle und auch das letzte Wort bei Entscheidungen. Denn dafür, dass Marvel keinen Cent für die Nutzung Spider-Mans zahlen muss, behält Sony Pictures auch jeden Umsatz an kommenden Spider-Man-Streifen. Im Gegenzug erhält Sony Pictures aber auch keine Anteile an Marvel-Filmen mit dem beliebten Spinnenmann. Sony Pictures hat sich also wie vermutet nicht von Dollars blenden lassen, um Disney / Marvel die kompletten Rechte an Spider-Man zurückzuverkaufen.

Und die bisherigen Produzenten Avi Arad und Matt Tolmach verlieren weitesgehend ihre Kontrolle über Spider-Man. Wer ebenfalls auf der Strecke bleibt ist Regisseur Marc Webb, der die Amazing Spider-Man-Reihe verantwortete. Aber glaubt man Komponist James Horner, so hatte der talentierte Regisseur sowieso immer eher die Rolle des Auftrags-Regisseurs innegehabt. Bis auf Andrew Garfield hat Pascal also alle ihr wichtigen Punkte durchgesetzt, bevor sie den Platz des Motion Picture Chief bei Sony Pictures räumte - Hut ab.

Und was weitaus wichtiger ist, und auch Marvels Teilnahme symbolisch vertritt: Spider-Man soll seinen ersten Auftritt im Marvel Cinematic Universe in Captain America: Civil War haben. Und die Kollaboration öffnet nun natürlich auch die Türen für andere Marvel-Charaktere wie Iron Man und Konsorten, Spidey in New York einen Besuch abzustatten. War ja schon schlimm genug, dass er während der Invasion in Marvel's The Avengers offensichtlich im Urlaub war. Wieviel Marvel die Nutzung von Spider-Man bedeutet, sieht man auch daran, dass Feige für seine Rolle als Produzent des kommenden Spider-Man-Streifens keine Gage erhält.

Anbei: Die von Sony Pictures in die Wege geleiteten Spin-offs bezüglich Venom, The Sinister Six und Glass Ceiling sind auch weiterhin in Entwicklung. Gerade bei Glass Ceiling sieht man, das letzte Wort behält Sony Pictures.