In einem Interview sprach Chris Evans, seines Zeichens Darsteller von Captain America / Steve Rogers in Marvel Studios Marvel Cinematic Universe über die Zukunft der Superheldenstreifen, über die er sich keine Sorgen mache.

Marvel Cinematic Universe - Chris Evans: Superheldenstreifen werden auch weiterhin Erfolge feiern

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/110Bild 1/1101/110
Chris Evans fürchtet nicht um die Zukunft der Superheldenstreifen
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Steven Spielberg spielte vor kurzem mal wieder den Pessimisten und sagte voraus, dass die derzeitige Welle an Superheldenstreifen nicht von Dauer sein werde und dass jene genauso wie Westernfilme verschwinden werden.

Diese Aussage kann Chris Evans nicht teilen. Klar, er ist ja auch direkt betroffen, spielt er doch Steve Rogers / Captain America in Marvel Studios Marvel Cinematic Universe. Und wenn es nach Evans ginge, könnte er die Rolle noch eine ganze Weile spielen. Es sei jedoch wichtig, das Genre frisch zu halten.

"In Bezug auf Superhelden im Allgemeinen und existierenden Franchises, die wir kennen und lieben wird es wichtig sein, den richtigen Ton zu treffen", so Evans. "Man könnte sich auch Jason Bourne als Superhelden vorstellen. Man könnte jeden Superheldenstreifen nehmen und wenn man ihn nur gut genug erdet, wenn man ihn realistisch ansetzt - das ist genau das, was Joe und Anthony Russo meiner Meinung nach machen [Die Regisseure von Captain America 2: The Return of the First Avenger und die Joss Whedons Rolle bei der Marvel Phase 3 übernommen haben]. Gewisse Superheldenstreifen fühlen sich wie 'Superheldenfilme' an. Die Filme der Russos fühlen sich dagegen fast schon wie Geschichten über Menschen mit einem Schuss Superheld an. Es kann sein, dass man genug hat von all den überlebensgroßen Kräften, aber solange die Filmemacher den Geschmack jedes Mal neu erfinden und den Ton treffen, wird das Publikum auch weiterhin reingehen."

Dennoch sei auch ihm klar, dass der treibende Faktor gerade bei Superheldenstreifen in erster Linie nicht die Darsteller seien sondern die Effekte.

"Ich bin mir sicher, dass sie in Anbetracht der Tatsache, dass die Technologie endlich so weit fortgeschritten ist, sich nach anderen Filmen umschauen werden, um ihre technologischen Errungenschaften zu demonstrieren."

Und da sei es egal, ob es sich dabei um einen Superheldenstreifen oder um einen Fantasyfilm handelt. Den Filmemachern sei jeder Film recht, der diese überlebensgroßen Charaktere, diese fantastischen Orte und Stories aufnehmen könne. Und das sei auch der Grund, warum diese generelle Welle an effektelastigen Filmen noch lange nicht abebben werde.

Was meint ihr? Teilt ihr eher Spielbergs Meinung oder seid ihr derselben Meinung wie Evans?

Captain America: Civil War startet voraussichtlich am 5. Mai 2016 in den hiesigen Kinos.

Marvel Cinematic Universe

- Jetzt liegt es an euch: wer ist der beliebteste Charakter im Marvel-Universum?
Voting startenKlicken, um Voting zu starten (131 Bilder)