Bei Marvel ist es zu einer Umstrukturierung gekommen, die sich durchaus positiv auf die Zukunft der Filme auswirken könnte. Marvel Studios hat sich organisatorisch von Marvel Entertainment gelöst.

Das bedeutet, dass Marvel-Studiochef Kevin Feige nicht mehr dem CEO von Marvel Entertainment, Isaac Perlmutter, unterstellt ist. Beide hatten so ihre Probleme miteinander, wie Feige erst kürzlich zum Ausdruck brachte. Er zeigte sich unzufrieden über die aktuelle Situation, zumal Perlmutter nicht gerade als einfacher Chef gehandelt wird.

So beschwerte dieser sich während der Premiere von Iron Man, dass die anwesenden Journalisten zwei Flaschen Mineralwasser trinken durften, statt einer.

Entscheidungen bei den Filmen hat dieser nun jedenfalls nicht mehr zu treffen, stattdessen bekommt Feige mehr Spielraum und berichtet damit direkt an Disney. Perlmutter wird ansonsten weiterhin in den Bereichen TV, Animation und dem Verlag bzw. den Comics seine Aufsicht walten lassen.

Perlmutter soll Feiges Forderung akzeptiert haben, bei den Filmen kein Mitspracherecht mehr zu erhalten. Laut The Hollywood Reporter würde das die Macht von Feige veranschaulichen, die er sich innerhalb des Disney-Imperiums verdiente.

Und auch wenn das den Filmen also positiv zugutekommen könnte, so bleibt abzuwarten, wie das Zusammenspiel zwischen den Filmen und Serien laufen wird. Während Feige eher weniger von Serien hält, zweifelt Perlmutter an einigen Film-Entscheidungen: beispielsweise glaubt er nicht, dass ein Film mit einer Superheldin im Mittelpunkt funktionieren kann.

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