Erst vor kurzem gab es das Gerücht, Mad Max: Fury Road-Regisseur George Miller könnte das Ruder beim Sequel zu Man of Steel übernehmen. Doch nun heißt es, das Projekt liege auf Eis.

Wie jetzt? Gerade erst teilte Jon Schnepp, Macher des Dokumentationsfilms The Death of Superman Lives mit, Mad Max: Fury Road-Regisseur George Miller werde die Regie bei Man of Steel 2 übernehmen und jetzt folgt das neue Gerücht, das gesamte Projekt sei auf Eis gelegt?

Insidern zufolge heißt es, Miller spreche derzeit tatsächlich mit Warner Bros. und DC Entertainment über eine eventuelle Comicverfilmung. Miller wolle das Projekt in Angriff nehmen, das ihn am meisten interessiere. Des Weiteren teilte eine ungenannte Quelle mit, Man of Steel 2 sei derzeit auf Eis gelegt.

Das ergibt insofern Sinn, da Warner Bros. bereits bei der Enthüllung ihres DC-Roadmaps bis 2020 zwar alle möglichen Superheldenstreifen mitsamt geplanten Terminen bekannt gab, ein Man of Steel 2 aber nicht darunter war. Regisseur Zack Snyder, der den ersten Teil inszenierte und damit das DC-Universum ankurbelte, ist auch nicht mehr an Bord, da er als Schirmherr des DC-Universums nicht nur alle kreativen Fäden in seinen Händen hält, sondern auch noch die Regie beim Zweiteiler Justice League führt. Die sollen immerhin am 10. November 2017 und am 14. Juni 2019 in die Kinos kommen. Zeit für einen weiteren Man of Steel hat Snyder somit nicht. Und dann wären da noch all die anderen Superhelden, die ihre jeweiligen Solofilme erhalten sollen: Wonder Woman, Aquaman, Cyborg und The Flash.

Zudem wissen wir bereits, dass die Verantwortlichen nach einem Testscreening von Batman v Superman: Dawn of Justice beschlossen haben, gleich drei Batman-Filme mit Ben Affleck in der Titelrolle zu drehen und damit das DC-Universum um den Dunklen Ritter herum aufzubauen. Die Befürchtung war bereits bei dieser Meldung jene, dass Superman damit ins Hintertreffen gerät. Und es scheint sich zu bewahrheiten.

Man of Steel spielte weltweit knapp 668 Millionen Dollar ein und wurde durchwegs positiv aufgenommen. Viele befanden den neuen Superman Henry Cavill als gelungen. Es wäre schade, wenn Warner Bros. und DC Entertainment die Gelegenheit verpassen, Supermans Status bei den Fans und im DC-Universum zu untermauern. Sollte dennoch ein Sequel folgen, dürfte man damit nicht vor 2020 rechnen. Und höchstwahrscheinlich dürfte es auch von den Einnahmen der anderen DC-Streifen und vor allem von Batman v Superman: Dawn of Justice abhängig gemacht werden, ob man den Mann aus Stahl noch einmal in die Lüfte aufsteigen lassen möchte.

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