Superman wurde im Jahr 1938 erfunden. Nach seinem Debüt entwickelte er sich sehr schnell zum erfolgreichsten Comic-Helden aller Zeiten und hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Eine Zeitreise durch die Höhen und Tiefen des Mannes mit rotem Cape, Laserblick und Haartolle.

Die ersten Ausflüge des Mannes aus Stahl kamen nicht als richtiger Film, sondern vielmehr in Form von kurzen Zeichentrickfilmen, die Max Fleischer Anfang der 40er Jahre produzieren ließ. Von 1941 bis 1943 entstanden 16 Kurzfilme mit einer Lauflänge von je ca. zehn Minuten. Die Animationen waren atemberaubend und setzten Standards bis in die 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts. In Sachen Zeichentrick reichte für ein halbes Jahrhundert nichts an die Fleischer-Cartoons heran. Und auch den anderen filmischen Varianten sind sie überlegen, da sie farbtechnisch weit mehr mit Stimmung spielen konnten und die Form des Zeichentricks natürlich all das erlaubte, was man im Realfilm unmöglich umsetzen konnte.

11 weitere Videos

Superman lernt das Fliegen

Und dennoch sollte es auch eine reale Version von Superman geben. Diese tauchte zehn Jahre nach dem Comic-Debüt der Figur auf. Im Jahr 1948 sollte es endlich soweit sein: Superman wurde real umgesetzt. Produzent Sam Katzman wurde für Columbia tätig und zeichnete sich für ein 15-teiliges Serial verantwortlich, das eine Laufzeit von gut vier Stunden hat. „Superman“ basierte mehr auf der Radioshow denn auf den Comics und enthielt viele Elemente, die dort ursprünglich eingeführt worden waren. Für die Hauptrolle wählte man Kirk Alyn (1910 – 1999), der später noch in einem weiteren Serial auf Basis eines DC-Comics, „Blackhawk“, mit dabei sein sollte. Für Alyn stellte dieses Serial seinen größten Erfolg dar. Als Lois Lane agierte Noel Neill, die später auch in der Fernsehserie mit dabei sein sollte.

Eine besondere Herausforderung für die Produktion stellten die Flugszenen dar. Man entschied sich hier, auf Animationen zurückzugreifen, die nicht unähnlich jenen der Fleischer-Cartoons sind. Gleichzeitig zeigte man damit aber auch, dass man der Konkurrenz von Republic technisch unterlegen war, die sich ebenfalls um die Superman-Lizenz bemüht, diese jedoch nicht bekommen und dafür den ebenfalls fliegenden Konkurrenten Captain Marvel zu Serial-Ehren verholfen hatte.

Wie üblich bei diesen alten Serials, die damals im wöchentlichen Turnus in den Kinos liefen, wurden sehr oft dieselben Locations oder auch schon vorhandenes Filmmaterial benutzt. Das fiel damals nicht so sehr auf wie heute, da man sich ein solches Serial am Stück anschauen kann. Aufgrund der Struktur der konstanten Cliffhanger im Turnus von etwa 15 Minuten zieht sich ein Serial nach heutigem Sehverständnis aber schon ganz gewaltig.

11 weitere Videos

Der Erfolg des Serials machte es nur natürlich, dass Columbia eine Fortsetzung wollte. Die kam im Jahr 1950 und trug den Titel „Atom Man vs. Superman“. Erneut schlüpfte Kirk Alyn in die Rolle des Helden. Dieses Serial bestand ebenfalls aus 15 Teilen und konnte deutlich bessere Tricks bieten. Hier hatte man richtige Szenen, in denen Alyn als fliegender Superman zu sehen ist. Und nicht zu vergessen ist hier auch, dass man Kugeln animierte, die von der Brust des Stählernen abprallen konnten. Dazu bietet dieses Serial das Debüt von Lex Luthor, dem größten Feind, den Superman jemals hatte. Gespielt wurde er von Lyle Talbot, dessen Gesicht bis in die 60er Jahre auch die Vorlage des Comic-Luthors blieb. In der Fernsehserie aus den 50er Jahren hat es nie einen Auftritt von Luthor gegeben.

„Atom Man vs. Superman“ war zwar noch erfolgreich, aber nicht so sehr wie sein Vorgänger, was sicherlich auch daran lag, dass das Fernsehen den Serials mit den beginnenden 50er Jahren den Rang ablief.

11 weitere Videos

Fernsehabenteuer

Die alten Serials fanden im Fernsehen ein neues Zuhause, erhielten dort Erstausstrahlungen und waren im neuen Medium sehr erfolgreich. Der Vorrat an diesbezüglichem Material war aber natürlich sehr schnell aufgebraucht, so dass mit eigenen Produktionen begonnen werden musste.

1951 produzierte Robert Maxwell, ein ehemaliger DC-Mitarbeiter, den 60-minütigen Pilotfilm „Superman and the Mole Men“, der sogar eine Kinoauswertung erlebte und Sponsoren begeistern konnte, in eine „Adventures of Superman“-Fernsehserie zu investieren. Für die Hauptrolle wurde George Reeves engagiert, der sowohl als Clark Kent als auch als Superman eine sehr gute Figur machte. Ihm zur Seite als Lois Lane stand zuerst Phyllis Coates, später Noel Neill, die schon bei den Alyn-Serials mitgewirkt hatte. Effekttechnisch konnte man hier natürlich nicht aus dem Vollen schöpfen, aber das machten die sympathischen Schauspieler wett.

11 weitere Videos

Der Kinofilm wurde innerhalb von zwölf Tagen gedreht. Er war ein Erfolg und als die Serie in Produktion ging, da war es Regisseur Lee Sholem, der neun Folgen der ersten Staffel drehte, während der zum Team hinzugestoßene Tommy Carr die restlichen 15 Folgen inszenierte. Zwei Episoden wurden aus dem vorhandenen Film zusammengeschnitten, so dass man eine umfassende erste Staffel hatte. Nach der ersten Season ersetzte man Robert Maxwell durch Whitney Ellsworth und Mort Weisinger, der als Story Editor tätig war und damit genau das tat, was er auch bei DC im Comic-Bereich machte. Der Grund für den Austausch lag darin begründet, dass den Produzenten die erste Staffel etwas zu ernst erschien. Man wollte den Gewaltaspekt zurückfahren und mehr Humor in die Geschichten einbringen.

Zu diesem Zweck setzte man auch Jimmy Olsen öfter als bisher ein. Da Phyllis Coates nach der längeren Drehpause zwischen der ersten und zweiten Staffel nicht mehr zur Verfügung stand, entschied man sich für Neill, womit auch eine Brücke zu den alten Serials geschlagen wurde.

Während Reeves bei den Schwarzweißfolgen noch ein Superman-Kostüm getragen hatte, das aus braunen und grauen Tönen bestand, erhielt er nun für die Farbversion das richtige Kostüm mit dem bekannten Rot, Blau und Gelb. Viele Zuschauer sahen freilich die Serie nach wie vor in Schwarzweiß, da der Erfolgszug des Fernsehens erst gut zehn Jahre später einsetzen sollte.

In den ersten Folgen der Serie wurden die Flugszenen noch bewerkstelligt, indem man George Reeves an Kabeln aufhängte. Doch damit waren immer mal wieder Unfälle vorprogrammiert. Und als Reeves ein weiteres Mal unsanft auf dem Boden aufkam, weigerte er sich, diese Methode weiterhin zu unterstützen. Darum benutzte man später eine dünne Plattform, die genau an seine Körperform angepasst war und über der er das Kostüm trug. Um abzuheben, lief Reeves auf die Kamera zu und sprang auf ein Springbrett, das ihn in die Luft beförderte.

Interessant ist, dass Supermans Eltern hier noch Sarah und Eben heißen. Heutzutage hat sich längst Jonathan und Martha durchgesetzt, doch damals waren die beiden Figuren im Superman-Mythos noch relativ irrelevant und hatten auch in den Comics verschiedene Namen. Erst als sie mit den „Superboy“-Comics deutlich prominenter eingesetzt wurden, blieb es bei Jonathan und Martha.

11 weitere Videos

Die Serie wurde von 1952 bis 1957 produziert und brachte es auf 104 Folgen, die Hälfte davon in Farbe. Nach dem Ende der Serie ging es auch mit George Reeves bergab, der so sehr mit Superman identifiziert wurde, dass er kaum noch einen anderen Job angeboten bekam. 1959 wurde er tot – erschossen – aufgefunden. Ob es tatsächlich Selbstmord war, wie viele vermuten, wurde nie vollkommen aufgeklärt.

1958 wurde der Pilotfilm “The Adventures of Superpup” produziert. Dabei handelt es sich um einen menschengroßen Hund – ein Mann im Kostüm –, der als Superboy für Recht und Ordnung sorgt. Die Idee war unglaublich schräg und auf ein kindliches Publikum abgestimmt. Doch niemand wollte die Abenteuer von Bark Bent und Pamela Poodle sehen.

11 weitere Videos

Diesen Fehler korrigierte man 1961. Eigentlich hatte man mit der „Adventures of Superman“-Serie weitermachen wollen, doch der Tod von George Reeves verhinderte dies. Darum verlegte man sich auf „Adventures of Superboy“. Ebenso wie in den Comics wollte man nun die Abenteuer des Mannes aus Stahl als Junge erzählen. Eine Pilotfolge wurde produziert, die durchaus nah an der Vorlage war und sich gut machte, doch in Serie ging das Projekt dann doch nie.

11 weitere Videos

Ein Mann kann fliegen

Viele Jahre sollten vergehen, bevor Superman wieder in Film oder Fernsehen zu sehen war. Anders als bei den Kollegen von Marvel schafften es die DC-Recken immer wieder, ihre Helden auch ins Kino zu bringen. Den Startschuss hierfür legte 1978 der von Richard Donner inszenierte „Superman – Der Film“.

Die Produzenten Ilya und Alexander Salkind hatten einen Deal mit Warner, die den Film vertreiben sollten. Die Schwierigkeit der Salkinds war es jedoch, die Finanzierung geregelt zu bekommen. Darum wollten sie auch den Gewinn maximieren, indem sie zwei „Superman“-Filme auf einmal drehen ließen. Richard Donner wurde angeheuert, beide Filme zu inszenieren, doch die Produktion, die sich über eine sehr lange Zeit hinweg zog, geriet ins Stocken.

Die Salkinds stoppten die Dreharbeiten, als genug Material für den ersten Film vorlag und sahen zu, dass dieser fertig wurde. An den Kinokassen erwies sich der Film, der glaubwürdig einen Mann fliegen ließ, als Erfolg.

11 weitere Videos

Der zweite Teil, „Superman II – Allein gegen alle“, wurde von Richard Lester inszeniert, wobei etwa 80 Prozent des vorhandenen Films bereits vorlagen. Während sich der erste Teil mit der Entstehung von Superman beschäftigt und dabei sehr schön an die Vorlage hält, gab es bei der Fortsetzung mehr Comic-gerechte Kämpfe, die zwischen Superman und drei kryptonischen Verbrechern aus der Phantomzone stattfanden. Die Fans haben lange darauf gewartet, aber vor einiger Zeit hat Warner nun auch den zweiten Film restauriert und mit Hilfe von Richard Donner so nahe an dessen Version herangebracht, wie es mit dem vorhandenen Filmmaterial überhaupt nur möglich war.

Beide Filme gehören zum Besten, was Comic-Adaptionen anzubieten haben. Ein guter Grund dafür ist auch das exzellente Schauspiel von Christopher Reeve, der es wie kein anderer verstand, sowohl Clark Kent als auch den Mann aus Stahl zu porträtieren.

11 weitere Videos

Beide Filme wurden zum Erfolg und ein dritter war beschlossene Sache. Bei „Superman III – Der stählerne Blitz“ führte Lester nun allein Regie, das Ergebnis war jedoch indiskutabel. Die Geschichte um den Supercomputer, den reichen Magnaten, den lästigen Komiker und nicht zuletzt das falsche Kryptonit bot zwar Platz für Camp im Stil der alten „Batman“-Serie, toll war es aber längst nicht mehr.

11 weitere Videos

Noch schlimmer traf es jedoch „Superman IV – Die Welt am Abgrund“, der das Franchise 1987 zu Grabe trug. Christopher Reeve durfte das Drehbuch schreiben – das Ergebnis war ein an Naivität nicht zu übertreffendes Machwerk, in dem Superman sich anschickte, die Atomwaffen aller Nationen zu vernichten, wobei Lex Luthor es so deichselt, dass dadurch versehentlich ein fieser Superschurke entsteht.

Auch wenn die letzten beiden Filme den ersten nicht im Mindesten das Wasser reichen können, so sind sie dennoch ein wichtiger Teil der Superman-Historie. Der erste Teil bietet auf wunderbare Weise die Entstehung von Superman, der zweite zeigt die besten Comic-Kämpfe, die damals möglich waren, der dritte macht uns mit rotem Kryptonit bekannt und der vierte … hat nicht allzu viel zu bieten.

Im dritten Teil spielt übrigens Annette O’Toole den Part von Lana Lang. O’Toole ist weit gekommen, ist sie in „Smallville“ doch die Mutter von Clark Kent.

11 weitere Videos

Zurück ins Fernsehen

Im Jahr 1988 feierte man den 50. Geburtstag von Superman. Die Produzenten Ilya und Alexander Salkind, die bereits für die ersten drei „Superman“-Filme verantwortlich waren, nahmen dies zum Anlass, „Superboy“ zu produzieren. Obwohl die Figur aus der DC-Kontinuität gelöscht worden war, machte man sich an die Arbeit an dieser Serie, in der der junge Kal-El Abenteuer erleben sollte.

11 weitere Videos

Insgesamt brachte es die Serie, bei der zuerst John Haymes Newton, später Gerard Christopher die Hauptrolle spielte, auf mehr als 100 Folgen. Mit dem sehr flotten Halbstundenformat wurden die Geschichten des jungen Kal-El und der von Stacy Haiduk gespielten Lana Lang immer actionreich erzählt – Langeweile kam bei dem Ganze nicht auf. Dabei gab es auch Auftritte von Comic-Figuren wie Bizarro, der abgedrehten Superman-Version aus einer Spiegelwelt oder dem Schurken Metallo.

Für diese Serie wurden auch Comic-Autoren wie J.M. DeMatteis, Andy Helfer oder Denny O’Neill angeheuert, die dafür sorgten, dass die Geschichten sich wirklich wie verfilmte Comics anfühlten. Die Effekte waren dabei erstklassig umgesetzt.

11 weitere Videos

1993 gab es eine neue Superman-Serie: „Superman – Die Abenteuer von Lois und Clark“. Bei dieser Serie mit Dean Cain und Teri Hatcher in den Hauptrollen lag der Schwerpunkt auf der Beziehung zwischen den beiden. Natürlich kam auch Superman ausreichend zum Einsatz, doch da man auf gewaltige FX-Budgets verzichten musste, machte man aus der Not eine Tugend und begeisterte das Publikum durch die Frage, ob Lois und Clark sich je kriegen würden. Als sie das jedoch taten und schließlich sogar heirateten, war die Luft raus. Das Interesse des Publikums ließ nach und die erfolgreiche ABC-Serie endete nach vier Staffeln und 88 Episoden.

Schade ist es, dass es in dieser Serie meist keine wirklich guten Schurken gab, gegen die Superman bestehen konnte. Ein Highlight stellte jedoch der Story-Arc dar, der Superman auf weitere Kryptonier treffen lässt. Ein Wiedersehen gab es in dieser Serie auch mit Phyllis Coates, die in den 50er Jahren Lois Lane war und nun deren Mutter spielte.

Übrigens hatte Gerard Christopher für den Part von Superman vorgesprochen. Er ist ein bekennender Fan der Figur und wollte sie unbedingt wieder spielen, doch die Produzenten wollten einen Unbekannten für die Rolle.

Inhaltlich hält sich diese Serie an die Neudefinition von Superman, die im Jahr 1986 stattfand. Er hat nie Abenteuer als Superboy erlebt, sondern fängt erst in Metropolis an, sein Kostüm zu tragen. Lex Luthor ist dementsprechend auch kein normaler Superschurke mehr, sondern ein Multimillionär, der seine dreckigen Geschäfte im Geheimen abhält.

11 weitere Videos

Supermans Jugendjahre

Weit erfolgreicher war SMALLVILLE, das über zehn Jahre hinweg produziert wurde. Das Autorenduo Alfred Gough und Miles Millar entwickelte die Show und damit ihre eigene Version des Superman-Mythos. Auf das Kostüm wird verzichtet.

Noch hat Clark keine Ahnung, woher er eigentlich kommt, und noch immer verfügt er nicht über all seine Kräfte – viele davon entwickeln sich erst im Verlauf der Serie –, weswegen an ein Kostüm natürlich noch gar nicht zu denken ist.

Obwohl harte Supie-Fans bei der Vorankündigung der Serie verächtlich die Nase rümpften, hat „Smallville“ bewiesen, dass das Konzept perfekt aufgeht und eine Version des Superman-Mythos präsentiert, die frisch und originell ist.

Gough und Millar waren niemals Fans des Comics, was sie als Vorteil ansahen, da sie mit einer ganz frischen Art an den Stoff herangehen konnten und nicht vorgefertigte Meinungen in Bezug auf das DC-Universum hatten.

11 weitere Videos

Natürlich lässt sich die Serie nicht in den Comic-Kosmos eingliedern, doch dafür wartet sie mit gänzlich anderen Bonmots auf. Immerhin kann man nur hier erleben, wie es aussieht, wenn Clark Kent und Lex Luthor, die als Erwachsene zu Erzfeinden werden, beste Freunde sind. Der heimliche Star der Serie ist darum auch Michael Rosenbaum, da sein Charakter Lex weit mehr Fleisch auf den Knochen hat und nicht der ewig gute Pfadfinder sein muss, der Clark durch seine Erziehung nun einmal geworden ist. Rosenbaum versteht es, die innere Zerrissenheit von Lex Luthor zu illustrieren und aufzuzeigen, dass dies ein Mann ist, der zwar Gutes tut, wenn es sich ergibt, aber seine eigenen Pläne und Ideen hat und auch absolut skrupellos handelt, wenn es die Situation erfordert. Nichtsdestotrotz sind er und Clark jedoch Freunde, was in Hinblick auf die Zukunft der beiden natürlich faszinierend ist.

Schon in den Comics gab es Lana Lang und Pete Ross, die beide zusammen mit Clark in Smallville, Kansas, aufgewachsen sind. Gänzlich neu ist Chloe Sullivan, die wie später Lois Lane Reporterin ist. Anders als Lois ist Chloe jedoch an Clark interessiert, selbst wenn dieser das nicht erkennen kann. Kunststück, hat er doch nur Augen für Lana.

In späteren Jahren wurden dann auch andere Superhelden eingebracht, so etwa Green Arrow, die Justice Society mit Hawkman, Star-Spangled Girl und Dr. Fate und Mitglieder der Justice League, darunter Aquaman. Eines enthielt man jedoch vor: Superman auch im Kostüm zu zeigen, noch nicht mal in der letzten Folge geschieht dies.

11 weitere Videos

Supermans Rückkehr

Während man im Fernsehen Erfolge feierte, hat man immer wieder versucht, einen weiteren „Superman“-Film in die Kinos zu bringen. Zahlreiche Autoren, Regisseure und Schauspieler wurden mit dem Projekt in Verbindung gebracht. Lange wollte man auch direkt die Geschichte verfilmen, in der Superman im Kampf gegen das außerirdische Monster Doomsday stirbt.

Tim Burton sollte Regie führen und Nicolas Cage war als Schauspieler vorgesehen. Das Projekt zerschlug sich, aber beide wurden aufgrund ihres Vertrags sogar entlohnt. Weitere Drehbücher stammen von Kevin Smith und J.J. Abrams, doch auch sie wurden verworfen. Für die Regie handelte man Leute wie Brett Ratner, Michael Bay oder McG. Am Ende wurde es schließlich Bryan Singer, der mit seinem „X-Men“-Autoren-Duo Michael Dougherty und Dan Harris „Superman Returns“ ins Leben rief.

11 weitere Videos

Singer sieht diesen Film praktisch als Fortsetzung der ersten beiden „Superman“-Filme, auch wenn die Figuren nun deutlich jünger aussehen. Für den Part des Stählernen verpflichtete er den unbekannten Brandon Routh. Lois Lane wird von Kate Bosworth und Lex Luthor von Kevin Spacey gespielt.

Der unheimlich teure Film konnte an den US-Kinokassen zwar 200 Millionen Dollar einspielen, wurde jedoch als Enttäuschung gewertet. Ein Sequel dazu wollte niemand machen, Superman der Leinwand zu enthalten geht aber auch nicht. Mit Zack Snyder am Ruder und Christopher Nolan als Produzent schickt sich MAN OF STEEL jedoch an, der feuchte Traum eines jeden Superman-Films zu werden. Was auch immer geschieht, die filmischen Abenteuer von Superman sind auch 75 Jahre nach seiner Geburt noch lange nicht vorbei

Man of Steel - Deutscher Trailer #310 weitere Videos