In einem sehr ausführlichen und höchst interessanten Interview anlässlich seines neuesten Sci-Fi-Films Interstellar sprach Regisseur Christopher Nolan auch über seine Produzenten-Rolle bei Zack Snyders Man of Steel. So habe er den Wunsch Warner Bros.' nach einer humorvollen Post-Credits-Szene verweigert, da echte Filme sowas nicht machen.

Man of Steel - Produzent Christopher Nolan verweigerte den Wunsch nach einer Post-Credits-Szene

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Man of Steel hätte eine Post-Credits-Szene erhalten sollen
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Wer saß 2013 nicht auch im Kino, und wartete vergeblich auf eine Post-Credits-Szene bei Zack Snyders Man of Steel. Da es Warner Bros. und DC Entertainments Start des DC Universums darstellen sollte, waren sich viele sicher, dass man auch Marvel Studios' Methode kopieren würde, eine Post-Credits-Szene einzubauen. Das ist zwar eher unwahrscheinlich, aber wer nicht weiß, was das ist: Das ist häufig eine letzte Szene nach den Credits oder mitten in den Credits, die entweder eine neue Figur einführt, oder auf den nächsten Film hinweist.

Und so bat auch Warner Bros. Regisseur Zack Snyder um eine solche Szene. Mehr noch, es sollte eine "humorvolle Schlußszene" werden. Bekanntlich endete Man of Steel ohne eine derartige Szene. Nolan und Snyder verweigerten also den Einbau derselben. Nolans Begründung: "Ein wahrer Film würde sowas nicht machen."

Welch heftiger Seitenhieb Marvel Studios' Vorgehensweise beim Marvel Cinematic Universe. Andererseits muss man sagen, dass Nolans Filme sich grundlegend von den Filmen Marvel Studios' unterscheidet. Auf der einen Seite sind die farbenfrohen Comicverfilmungen, die keinen Hehl aus ihren Wurzeln machen, und auf der anderen Seite ist da die düstere Trilogie, die so realistisch gehalten wird wie möglich.

Nolans neuester Film, das Science Fiction Epos Interstellar startet ab morgen in den hiesigen Kinos.