Wer träumt nicht vom großen Reichtum? Attraktive Frauen liegen einem scharenweise zu Füßen und man feiert eine fette Party nach der anderen. Es gibt nur dich und die vielleicht beste Zeit deines Lebens. Dazu kommen sehr viel nackte Haut, eingeölte Körper, gute Musik und zahlreiche heiße Striptease. Doch wer sich jetzt Megan Fox wünscht, wird enttäuscht: Denn diesmal strippen die Männer!
Channing Tatum zieht blank. Leider das einzige, was Magic Mike kann. Aber das immerhin verdammt gut.FazitAls Steven Soderbergh sich ein bisschen persönlicher mit Hollywood-Neuling Channing Tatum unterhielt, erfuhr er, dass dieser sich mit 18 sein Geld als Stripper verdiente. „Für zwei Stunden konnte ich 150 Dollar einstecken. Manchmal machte ich in der Woche 600 Dollar, immer bar ausbezahlt. Das war damals für mich eine Heidenmenge Geld“, erklärt Tatum bei den Dreharbeiten.
Diesen Abschnitt im Leben des Schauspielers und Tänzers fand Soderbergh so interessant, dass er einen ganzen Film darüber drehen wollte. Mit Tatum selbst in der Hauptrolle. So entstand die Tragikomödie „Magic Mike“, in der es um die Welt männlicher Stripper geht.
Mike hat viel Geld, jede Nacht eine andere Frau im Bett und feiert die besten Partys. Während er tagsüber als schlechtbezahlter Bauarbeiter jobbt, zeigt er nachts sein wahres Gesicht: Denn dann dreht Mike richtig auf. Im exklusiven und heißesten Club von Tampa, dem „Xquisite“, lässt er Nacht um Nacht die Hüllen fallen. Dem Publikumsliebling stecken die kreischenden Frauen haufenweise Scheine zu. Es könnte gar nicht besser laufen. Dann lernt Mike den 19-jährigen Adam (Alex Pettyfer) kennen und nimmt ihn unter seine Fittiche. Der eigenwillige Clubbesitzer Dallas (Matthew McConaughey) ist begeistert vom neuen Zögling, der den Spitznamen „The Kid“ erhält.
"Ganz oder gar nicht" oder "Nichts Halbes und nichts Ganzes"?Zusammen mit Mike zeigt Dallas ihm die besten Dancemoves, die Kunst der Verführung auf der Bühne und auch, sich hinter der Bühne durchzusetzen. Neben seinem Charme bringt „The Kid“ aber noch etwas anderes mit: Seine attraktive Schwester Brooke, in die sich Mike prompt verliebt. Doch Adam steigt das schnelle Geld und das Ansehen zu Kopf. Er gerät in die falschen Kreise und fängt an Schwierigkeiten zu machen…
So rasant und spannend das Leben der Stripper im Film dargestellt wird, so langwierig und schwach erweist sich hingegen die Handlung. Angefangen damit, dass Soderbergh mehrere Figuren in den Raum wirft, ausstaffiert mit ein paar oberflächlichen Informationen, ohne sich jedoch wirklich um sie zu kümmern. Hauptfigur Mike z.B. arbeitet beim Bau, erzählt, dass er auch Geld durch Autopflege macht und gerne hauptberuflich Möbel designen möchte.
Wie immer: Wenn die Liebe hinzukommt, wird es kompliziert...All diese Einzelheiten werden durch minimale Sequenzen abgehandelt und nie wieder erwähnt. Obwohl er so viele Geschäfte am Laufen hat, bekommt er von der Bank keinen Kredit bewilligt (auch dies wird nur kurz angerissen) und man kehrt sofort zurück zur Strippergeschichte.
Adam hingegen stürzt total ab. Feiert eine Party nach der anderen und fängt an, Drogen zu verticken. Die Geschäfte misslingen, er wird beklaut, das gesamte Paket ist verloren. Jedoch wird er keineswegs dafür bestraft und seine Taten haben keine großen Auswirkungen. Mike bezahlt kurzerhand Adams Schulden, ohne den jungen Stripper wirklich zu kennen und damit ist dieser Handlungsstrang komplett abgeharkt.
Regie: Steven SoderberghGenre: TragikomödieFilmstart:
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Material-Arts ist super, egal ob das Absicht war oder nicht :)
Die Wacken Doku
ich glaube da haben die Dokudreher eher den Film "Männer die auf Ziegen starren" gesehen ...
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