Regisseur George Millers Opus magnum Mad Max: Fury Road begeistert Fans wie Neulinge gleichermaßen. Ob es ein weiteres Sequel mit Tom Hardy geben wird, steht noch nicht fest. Doch Stories hätte Miller bereits. Und auch einen Titel - Mad Max: The Wasteland. Zudem enthüllte er, dass er ursprünglich Heath Ledger für die Rolle des Max Rockatansky haben wollte.

Mad Max: Fury Road - Mad Max - The Wasteland: Titel für Sequel enthüllt, George Miller wollte Heath Ledger

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George Miller wollte zunächst Heath Ledger als Mad Max
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Mit Mad Max: Fury Road hat der Kinosommer verfrüht Einzug gehalten. Heißer wird es wohl kaum mehr werden. Im Gegensatz zu anderen Konkurrenten ist der Film in den USA auch mit einem R-Rating an den Start gegangen. Lobenswert, hier wird nicht künstlich versucht, mehr Einnahmen zu generieren, indem man sich einem jüngeren Publikum anbiedert. Mad Max: Fury Road ist schließlich die Fortsetzung einer Trilogie, die 30 Jahre zurückliegt. Ob sich ein Sequel allerdings rechnet, das muss sich erst noch zeigen. Mad Max: Fury Road hatte eine krisengebeutelte Produktion, die sich über Jahre hinaussstreckte und kostete insgesamt 150 Millionen Dollar. Doch sollte ein weiteres Abenteuer bewilligt werden, hätte Regisseur George Miller auch bereits ein fertiges Drehbuch mitsamt Titel parat.

"Wir haben ein Drehbuch und eine Novelle. Das kam aufgrund der Verzögerungen bei Fury Road zustande. Und beim Schreiben der Hintergrundgeschichten, sie haben sich einfach fortentwickelt", so Miller beim Q&A-Podcast bei Jeff Goldsmith. Der Titel des Sequels stehe auch bereits: Mad Max: The Wasteland.

Miller verriet zudem, dass er ursprünglich Heath Ledger die Hauptrolle anbieten wollte. Die Dreharbeiten zu Mad Max: Fury Road sollten schließlich bereits 2001 beginnen, wurden aber aufgrund der Anschläge vom 11. September 2001 und den darauf folgenden Kriegen und Sicherheitsbedenken immer weiter verzögert. Diese Verzögerungen und die öffentlichen Skandale um Mel Gibson, Darsteller der ersten drei Mad Max-Streifen, führten zum dringend nötigen Recast der Rolle.

"Jedes Mal, wenn Heath Ledger nach Syndey kam, rief er an und wir sprachen über Max. Er hatte dieselben Eigenschaften, die auch Mel Gibson und Tom Hardy haben - diese Männlichkeit, Charisma und die unermüdliche Energie, die man braucht, um einen relativ schweigsamen Charakter zu spielen. Die Welt verlor jemand Großartiges als er verstarb. Tom war der nächste, der diesen Vibe besitzt", so Miller zu The Daily Beast.

Heath Ledger, der 2009 posthum einen Oscar für seine Rolle als Joker in Christopher Nolans The Dark Knight erhielt, verstarb Berichten zufolge an einem tödlichen Cocktail aus Schmerz- und Beruhigungsmitteln.

Wer Mad Max: Fury Road noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt nachholen, denn das Actionspektakel wird zumindest dieses Jahr wohl kaum mehr zu toppen sein.