Mad-Max-Fans müssen jetzt stark sein: George Miller, Regisseur der spritlastigen Endzeitactionreihe, hat Warner Bros. wegen ausstehender Zahlungen verklagt.

Mad Max: Fury Road - George Miller verklagt Warner Bros.

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Was bedeutet der Gerichtsstreit für die geplanten Fortsetzungen?
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Über ein Jahrzehnt härtester Arbeit resultierten 2015 in einem sagenhaften Film. Die Rückkehr von Regisseur George Millers Mad Max war mit 378 Millionen Dollar weltweitem Einspielergebnis auch an den Kinokassen ein Erfolg und heimste sechs Oscars ein. Doch nun hat die Produktionsfirma von Miller, Kennedy Miller Mitchell, Warner Bros. verklagt.

Es geht um sieben Millionen Dollar

"Kurz gefasst geht es um erhebliche Einnahmen für ehrliche und mühevolle Arbeiten, die sich über einen Zeitraum von über zehn Jahren für die Entwicklung des Drehbuchs, der Vorbereitung und drei Jahren an Produktion für den Film erstreckten", ließen George Miller und sein Produzentenkollege Doug Mitchell per Statement verlauten. "Die harte Arbeit resultierte in einen Film, der weltweiten Erfolg erntete. Wir würden lieber weiterhin mit Warner Bros. Filme produzieren, statt mit ihnen vor Gericht zu streiten, aber nachdem wir ein Jahr lang ergebnislos versuchten, eine zufriedenstellende Lösung zu finden, mussten wir nun den Rechtsweg einschlagen, um die Dinge zu regeln."

Genauer gesagt waren sieben Millionen Dollar als Bonuszahlung festgehalten, sollte das Budget von Mad Max: Fury Road 157 Millionen Dollar nicht überschreiten. Da das Budget aber überschritten wurde, wollte Warner Bros. die Bonuszahlung nicht herausrücken. Millers Produktionsfirma argumentiert allerdings damit, dass man Verzögerungen etwa durch Witterungsverhältnisse, die zu einem höheren Budget führten, nicht anrechnen dürfe. Warner Bros. hat das Ganze bereits zurückgewiesen und verkündet, die Klage anfechten zu wollen.

Bei all dem bleibt für Fans von Tom Hardys Max Rockatansky und Charlize Therons Imperator Furiosa nur eine Frage: Was wird aus den geplanten Fortsetzungen? Kurz nach Fury Road ließ Miller wissen, er wolle sich vorerst auf einen kleinen Film konzentrieren, ehe er sich erneut in die Wüste begebe. Doch mit der juristischen Auseinandersetzung dürften jene in weite Ferne gerückt sein. Und Miller ist immerhin auch schon 72 Jahre alt.