Johnny Depp und Jerry Bruckheimer sind sich sicher, dass die negativen Kritiken zu Lone Ranger die Schuld daran tragen, warum der Film an den Kinokassen ein gigantischer Flop war.

Lone Ranger - Johnny Depp und Jerry Bruckheimer: Kritiken sind Schuld an Flop

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Sind die Kritiken wirklich Schuld?
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"Ich denke, die Reviews wurden bereits sieben bis acht Monate vor Erscheinen des Filmes geschrieben. Ich denke, die Kritiken wurden geschrieben, als sie hörten, Gore, Jerry und ich werden The Lone Ranger drehen. Sie hatten Erwartungen, dass es ein Blockbuster sein müsse. Ich aber hatte niemals derartige Erwartungen", so Depp.

Und dem stimmt Produzent Bruckheimer im Grunde zu: "Ich denke, sie bewerteten das Budget, nicht aber den Film. Dem Publikum ist das Budget egal, sie zahlen dafür die gleiche Summe - egal ob er einen Dollar oder 20 Millionen Dollar kostet."

Er findet dies bedauerlich, zumal es ein grandioser, epischer Film sei. Er besitze eine Menge Humor und es sei einer dieser Filme, der in ein paar Jahren erneut bewertet wird und die Kritiker sehen, dass sie vorher falsch lagen.

Und natürlich kam auch Darsteller Armie Hammer zu Wort und meinte, dass die Kritiken bzw. die Meinungen zu dem Zeitpunkt festgenagelt wurden, als der Film das erste Mal mit Problemen zu kämpfen hatte. Bei Brad Pitts World War Z hätten die Kritiker es ebenfalls versucht, doch es hatte nicht geklappt, am Ende war der Film erfolgreich.

Lone Ranger ist der bislang größte Flop in diesem Jahr. Gerade einmal 86 Millionen Dollar spielte der Film in den USA bisher ein - und das bei einem Budget von 215 Millionen Dollar. Aktuell befindet er sich in seiner fünften Woche.

Was Kim von dem Film hält, sagt sie euch in unserer The Lone Ranger Filmkritik.