Lincoln - Infos

Abraham Lincoln (Daniel Day-Lewis) amtierte von 1861 bis 1865 als 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Unter seiner Führung kam es unter anderem zum blutigen Bürgerkrieg der Nordstaaten. "Lincoln" zeigt die letzten Monate des ersten republikanischen Präsidenten, als sich dieser gegen Ende des Bürgerkriegs für die Abschaffung der Sklaverei aussprach - gegen den Willen der Abgeordneten in seinem Kabinett.

Für die Dreharbeiten wurde zwölf Jahre lang von Regisseur Steven Spielberg recherchiert. Das finale Drehbuch schrieb anschließend Tony Kushner, der bereits die Drehbücher zu "Engel in Amerika" und "München" schrieb. Als Hauptdarsteller war ursprünglich Liam Neeson geplant, der die Rolle jedoch ablehnte, weil er sich für diesen Part zu alt fühlt.

Letztendlich bekam Daniel Day-Lewis (Eigentlich: Daniel Michael Blake Day-Lewis) den Zuspruch, der bereits in Filmen wie "There Will Be Blood", "Gangs of New York" und "Der letzte Mohikaner" eine Glanzleistung abliefern konnte. Lewis sah man das erste Mal in dem Historiendrama "Gandhi", wo er einen einfachen Schläger spielte.

"Lincoln" erfreute sich in den U.S.A. großer Beliebtheit und bekam äußerst positive Kritiken. Vor allem die gut dargestellten Ereignisse, die schauspielerische Leistung und die Authentizität des Films wurden gelobt.

Der Film selbst versteht sich jedoch nicht als biografischen Geschichtsbericht, vor allem, da er 'nur' die letzten Jahre des Präsidenten wiederspiegelt und nicht sein ganzes Leben. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich die Verabschiedung des 13. Zusatzartikels im Repräsentantenhaus.