Peter OsteriedEs gibt Romane, die gelten als unverfilmbar. „Life of Pi“ von Yann Martel war ein solcher Roman, an dem sich einige visionäre Regisseure in den letzten zehn Jahren versucht haben. Wo Männer wie Alfonso Cuaron oder Jean-Pierre Jeunet jedoch das Handtuch warfen, war Ang Lee („Tiger & Dragon“) erfolgreich.
Ein spirituelles Spektakel, das mehr Fragen aufwirft, als es Antworten gibt. Zugleich einer der schönsten Filme seit Jahren, der daran erinnert, wie großartig Kino sein kann.FazitZu seinem Glück ist die Technik mittlerweile so gut, dass man einen Tiger erschaffen kann, ohne den Schauspieler mit einem echten Tier auf einem kleinen Rettungsboot zusammenzupferchen. „Life of Pi“ hat immense Schauwerte, auch wenn sie nicht immer offenkundig sind. Aber was ihn wirklich auszeichnet, sind Seele und Herz. Lee präsentiert eine spirituelle Reise, die vielleicht nicht an Gott, wohl aber an die Wunder der Natur glauben lässt.
Pi Patel (Suraj Sharma) wächst in Indien auf. Seine Eltern betreiben dort einen Zoo, in dem der bengalische Tiger Richard Parker eine der Hauptattraktionen ist. Schon als Kind ist Pi von dem Tiger fasziniert, aber sein Vater lehrt ihn, dass das Tier unberechenbar und gefährlich ist. Als Pi 17 Jahre alt ist, beschließen seine Eltern, mit den Kindern nach Kanada auszuwandern.
Sie buchen eine Passage auf einem Frachter – ihre Tiere kommen mit, denn sie sollen in der neuen Heimat gewinnbringend verkauft werden. Doch das Schiff gerät in einen heftigen Sturm und havariert. Pi kann eines der Rettungsboote erreichen, seine Familie ist jedoch verloren.
Denkbar ungünstige Situation: schiffbrüchig mit Tiger an Bord.In das Boot springen auch ein Zebra und eine Hyäne. Später, als das Meer sich beruhigt hat, wird auch ein Orang-Utan angetrieben. Sie alle überleben aber nicht lange, denn Richard Parker ist ebenfalls im Rettungsboot. Das Überleben für Pi ist damit umso schwieriger geworden, denn nun muss er sich den wenigen Lebensraum, den die Schiffbrüchigen auf dem Meer haben, teilen.
In rein formaler Hinsicht ist „Life of Pi“ ein famoser Film. Claudio Miranda fängt ungemein packende Bilder ein, die von der erhebend schönen Musik von Mychael Danna perfekt akzentuiert werden. Die visuellen Effekte sind atemberaubend, nicht nur in Hinblick auf den Tiger Richard Parker (die Erklärung für den Namen ist amüsant), sondern vor allem auch in den bezaubernden Momenten des Films, in denen die Realität von der Halluzination eingefärbt wird. Was man sieht, sieht man praktisch durch die Augen des seit Wochen auf dem Meer treibenden Pi. Und je ausgezehrter, durstiger, hungriger er wird, desto mehr verändert sich die Welt um ihn herum.
Die Reise wird zu einer spirituellen Erfahrung.Sieht man den Trailer, mag man sich fragen, was neonbeleuchtete Wale im pazifischen Ozean zu suchen haben. Im Film selbst kommt diese Frage nicht mal mehr in den Sinn. Einerseits, weil man wie Pi glauben will, andererseits, weil man nur zu gut versteht, welche Wirkung diese Extremsituation auf einen jungen Mann haben kann.
Regie: Ang LeeGenre: AbenteuerFilmstart:
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Tatsächlich ist die Geschichte, wie "Piscine" zu diesem Spitznamen kam, äusserst unterhaltsam *g*.
... öhm, tatsächlich ist auch die Geschichte, wie er zu seinem richtigen Namen kam - Pirscine = franz. Schwimmbad - auch sehr unterhaltsam *g*
Die Story ist ansich wirkt da eher etwas kindisch und albern... wenn auch nett in Szene gesetzt und unterhaltsam.
Aber dann zum Ende... einfach nur eine sehr starke Geschichte.
Und ich als Atheist muss sagen, das es den "Glauben" etwas verständlicher gemacht hat ;)
Absolut beeindurckend, packend und gewaltig. Kann nur jedem raten sich den anzusehen.
Hach wie Herlich Indien in Filmen wirkt, leider sieht da die Realität anders aus.
Ich wäre btw. auf die lebendige Insel gespannt wie die umgesetzt wurde, denn die ist wirklich, wirklich eklig.
Gruß Missy
Heutzutage muss man doch wissen, daß man keinerlei feste Meinung haben darf und auch selbst seinen eigenen Geschmack nicht wissen darf.
Irgendwie mach ich alles falsch. Ich hab einen etwas höheren IQ, weiß was ich will und steh dazu... Verdammt mich sollte man aus jedlicher Gesellschaft entfernen. Sowas gehört sich nicht :p
Auf jeden Fall kann man ungefähr abschätzen, ob der Film etwas für einen ist oder nicht, ob er dich interessiert oder nicht.
Heutzutage muss man doch wissen, daß man keinerlei feste Meinung haben darf und auch selbst seinen eigenen Geschmack nicht wissen darf.
Irgendwie mach ich alles falsch. Ich hab einen etwas höheren IQ, weiß was ich will und steh dazu... Verdammt mich sollte man aus jedlicher Gesellschaft entfernen. Sowas gehört sich nicht :p
innere Schere scharf zu machen. typisch...
Wieder einer der Streifen die einem mehr Lust auf das Buch machen, als auf den Kinobesuch.
Kinders, nehmt einfach ab und zu mal den Stock aus dem Arsch. :) *roar*
Damit solltest du vielleicht mal anfangen. ^^
ja dann ist man gleich ein 1337-Schrift benutzender Vollproll, der Bodensatz des Proletariats, der Amerika doll findet,ohne Geballer und Explosionen keinen Film als würdig erachtet und zur Krönung auch noch auf Transformers steht.
....dann ist man gleich typisch deutsch, ein RTL-Gucker und von daher sowieso ein Hauptschüler/Hartz4 Empfänger, wobei alles zusammen in den Augen der Leute wohl eh das selbe sein dürfte.
Kinders, nehmt einfach ab und zu mal den Stock aus dem Arsch. :) *roar*
alla, wer braucht kunstfilme, wenns dsds für umme im glotze gibt.omg!!!
Hachja, ist Deutschland schön. :)
Goldene Palme usw... zu 99 % Filme die ich nie sehen muss.
Da schau ich mir lieber nen B Movie an und lass mich gut unterhalten.
Ich werde nicht das geringste verpassen, wenn ich mir dieses "Meisterwerk" nicht angucke.