Mit „Legends of Tomorrow“ ist eine ungewöhnliche Superhelden-Serie gestartet. Sie ist zwar Teil des Arrowverse, aber sie basiert nicht direkt auf einer Comic-Vorlage. Ein Team wie das in dieser Serie gibt es beim Comic-Verlag DC gar nicht. Das macht die Serie zu etwas Besonderem, und das umso mehr, da sie aus zwei anderen Serien hervorging. Denn hier agieren mehrheitlich Figuren, die man aus „Arrow“ und „The Flash“ kennt.

Alles beginnt im Jahr 2166. Vandal Savage, der seit Jahrtausenden lebt, hat es geschafft, die Erde zu erobern – und er tötet die Familie von Rip Hunter. Hunter ist ein Time Master, Mitglied einer Vereinigung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Zeitlinie zu schützen. Man will nicht, dass Hunter in der Vergangenheit gegen Savage vorgeht, doch der agiert auf eigene Faust.

Legends of Tomorrow - Versager oder Legenden von morgen?

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 24/271/27
Echte Helden oder nur Schnarchnasen?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Im Jahr 2016 sammelt er ein Team zusammen, mit dem er Savage bekämpfen will: White Canary, Captain Cold, Heat Wave, Firestorm, Hawkgirl, Hawkman und Atom. Es ist ein sehr ungewöhnliches Team, zu dem auch Gauner gehören. Gerade Cold und Heat Wave schließen sich auch nur an, weil sie vorhaben, in der Vergangenheit ein paar Dinger zu drehen.

Packshot zu Legends of TomorrowLegends of Tomorrow kaufen: Jetzt kaufen:

Aber schon bald wird ihnen allen klar, mit was für einen Gegner sie es zu tun haben. Vandal Savage hat sich häufig im Schatten gehalten, aber die Geschicke der Welt gelenkt. Nun versuchen die Legenden von Morgen ihn in der Vergangenheit aufzuhalten. Den Anfang macht ein Trip ins Jahr 1975.

Helden aus anderen Serien

Legends of Tomorrow - Versager oder Legenden von morgen?

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 24/271/27
Alte und neue Helden.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Auftritte der Figuren aus den beiden zuvorgekommenen Serien sind klar, immerhin haben diese mit ihren jeweiligen neuesten Staffeln auch die neue Serie vorbereitet, was sich mit Gaststars, aber auch handlungstechnischen Entwicklungen zeigt. So ist Hawkgirl als Zivilperson bereits bei „The Flash“ zu sehen. Darüber hinaus gab es dann ein Crossover zwischen „The Flash“ und „Arrow“, in dem Vandal Savage vorgestellt wurde und die Hawks gegen ihn kämpfen mussten.

Actionreiche Serie, die inhaltlich aber noch Entwicklungspotenzial hat.Fazit lesen

Die Stars

Arthur Darvill, bekannt geworden als Amy Ponds Mann in „Doctor Who“, spielt den Zeitreisenden. Brandon Routh ist erneut als Atom zu sehen, während Victor Garber und Franz Drameh zusammen als Firestorm agieren. Caity Lotz ist White Canary, Dominic Purcell ist Heat Wave und Wentworth Miller ist Captain Cold. Newcomer sind Ciara Renee als Hawkgirl und Falk Hentschel als Hawkman.

Nur wiederkehrend wird Casper Crump zu sehen sein, der Vandal Savage porträtiert, aber damit auch in fast allen Folgen zu sehen ist.

Entwickelt wurde die Serie von Greg Berlanti, Andrew Kreisberg und Marc Guggenheim. Ihr Ziel ist es, eine richtig große Serie zu machen. Jede Folge soll sich anfühlen wie Event-Folgen der beiden Vorgängerserien. Das hat mit dem Pilotfilm geklappt, direkt danach merkt man der Serie aber schon an, dass etwas günstiger produziert werden musste, da das alles auch recht teuer ist. Immerhin hat man hier mehrheitlich Helden, die mit aufwendigen Effekten ins Gefecht geschickt werden müssen.

Legends of Tomorrow - Versager oder Legenden von morgen?

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 24/271/27
Günstig produziert, aber gut umgesetzt.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Das ist aber auch recht teuer, weswegen mittlerweile Gerüchte die Runde machen, dass die Kosten pro Folge zu exorbitant sind, so dass man tatsächlich überlegt, „Legends of Tomorrow“ als Miniserie anzulegen und danach etwas neues im Arrowverse zu machen.

Testzwecke

Es kann aber auch gut sein, dass die Serie genutzt wird, um neue Konzepte zu testen, die sich anbieten, selbst in Serie zu gehen. So wird es auch eine Reihe von Gastfiguren geben, die man aus der reichhaltigen DC-Mythologie kennt. Zu nennen sind hier der im Zweiten Weltkrieg agierende Sergeant Rock oder der Übernatürliches bekämpfende Westerner Jonah Hex, der schon mal einen eigenen Film hatte, nun aber für das Fernsehen neu erfunden wird. Gespielt wird er von Johnathan Schaech.

Möglich ist auch, dass die Legion der Superhelden auftritt, allerdings kann das auch bei „Supergirl“ geschehen. Genaues weiß man momentan noch nicht, nur dass die Legion in einer der Berlanti-Serien auftauchen wird.