Erneut sorgte Google Glass für Aufsehen, nachdem sich erst kürzlich eine Autofahrerin durch das Tragen dieser vor Gericht verantworten musste. Diesmal traf es einen Kinobesucher in Ohio, der die Brille dort trug und sich den Film Jack Ryan: Shadow Recruit angeschaut hat.

Kurioses - 'Google Glass'-Träger im Kino wegen Verdachts auf Piraterie festgehalten

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Google Glass sollte nicht im Kino getragen werden.
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Zunächst sei er am Eingang des Kinos etwa eine halbe Stunde von Beamten der Homeland Security Investigations festgehalten worden, bevor er von seiner Frau getrennt und etwa drei Stunden lang in einem Büro befragt wurde. Der Grund: es bestünde Verdacht auf Piraterie.

Die Beamten hätten ihn angeblich mehrfach darauf hingewiesen, dass er nicht festgenommen sei und es sich dabei um eine "freiwillige Befragung" handle. Allerdings sollen sie laut des 'Google Glass'-Trägers betont haben, dass wenn er nicht koopiere, böse Dinge mit ihm geschehen könnten.

Ein Sprecher des Heimatschutzministeriums bestätigte gegenüber der Washinton Post, dass es zu einer solchen Befragung in einem Kino des US-Bundesstaats Ohio gekommen sei und der Mann freiwillig die Fragen beantwortet habe. Er habe die Beamten schließlich davon überzeugen können, dass die Datenbrille im Kino ausgeschaltet war.

Am Ende ergab die Untersuchung, dass keine Videos mit der Brille gedreht bzw. gespeichert wurden. Als Entschädigung erhielt er vier Kinokarten. Nach eigenen Angaben habe er sie aufbehalten, da die Gläser der Brille Sehstärke hatten und er dadurch im Kino besser sehen könne.