"Unspektakuläre Mixtur aus Komödie und Drama, die man besser zu Hause als im Kino sieht." - Peter Osteried

„Kiss the Coach“ ist die Art Film, die man schnell wieder vergisst, die aber für zwei Stunden ordentliche Unterhaltung ohne nennenswerte Höhepunkte oder Schwächen liefern kann. Es wäre leicht, die vorhersehbare Geschichte nach allen Regeln der Kunst zu zerlegen, aber letzten Endes muss man sich die Frage stellen, für welche Zielgruppe der Film gedacht ist und was er zu erreichen hofft.

Die Antwort darauf ist, dass er die vornehmlich weibliche Klientel gut bedient und innerhalb der Parameter seiner Geschichte funktioniert. Er riskiert nichts, er ist nicht originell, aber er nutzt erprobte Formeln. Das ist recht und billig, denn diese Formeln haben sich als funktionierend erwiesen.

Nur: „Kiss the Coach“ ist einfach nicht die Art Film, für die viele Leute ins Kino pilgern würden. Letzten Endes ist er für einen gemütlichen Abend auf der Couch im heimischen Wohnzimmer weit besser geeignet. Zumindest dann, wenn man nicht ein großer Fan der beiden Hauptdarsteller ist und diese unbedingt auf der großen Leinwand sehen muss.

Kiss the Coach - Featurette #1