Ach, jaaa. Wie viele Stunden im ausklingenden Jahr haben wir uns die Hintern im Kinosessel breitgesessen? Wie viele Coca-Cola-Becher landeten unter dem Sitz? Und wie viel Popcorn im Rachen? Egal! Wichtig sind nur die Filme. Und zwar die kommenden im Jahr 2011. Unser Ausblick.

Drive Angry

Irgendeine Zelle, die sich in Nicolas Cages Gehirn um die Steuerung des Geschmackssinns kümmert, muss in der Vergangenheit einen ziemlich harten Schlag abbekommen haben. Anders können wir uns Herrn Cages Frisuren und seine Rollenwahl einfach nicht mehr erklären. Hier naht nach mehreren Flops nun die nächste potenzielle Supergurke im an Supergurken nicht gerade armen Portfolio des einstigen Oscar-Gewinners.

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„Drive Angry“ klingt auf dem Papier ja eigentlich nicht unspannend: ein Mann, der aus der Hölle zurückkehrt, um seine Sünden zu begleichen. Natürlich mit Waffengewalt - kommt ja immer gut. Dumm nur, dass der Trailer aussieht, als wäre der Film von einem Fünfjährigen geschnitten und auf Onkel Herberts Hinterhof gedreht worden. Billig produziert, ohne sonstige große Namen, mit eher dürftigen Effekten - wer soll da denn noch Lust auf das finale Produkt bekommen?

Kinostart: 24. Februar
Potenzial: Ausreichend

Der Plan (Adjustment Bureau)
Hatten wir nicht alle schon einmal das Gefühl, dass überirdische Mächte unsere Leben beeinflussen? Dass wir eben nicht unseres eigenen Schicksals Schmied sind, wie Sarah Connor uns 1992 erzählen wollte? „Adjustment Bureau“ bzw. hierzulande „Der Plan“ deckt nun alles auf: Ja, es ist wahr - es existiert eine geheime Organisation, die die Geschicke sämtlicher Menschen manipuliert und leitet. Und dazwischenfunken sollte man ihr besser nicht.

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Schon die Prämisse klingt spannend genug, um unsere Aufmerksamkeit zu erhaschen. Dass der als sehr wählerisch geltende Matt Damon einen Politiker spielt, der sich gegen die Regeln des Universums in Emily Blunt verliebt, bedeutet, dass das Drehbuch zumindest überzeugend genug gewesen sein muss. Verständlich: Die Vorlage für „Der Plan“ entstammt einer Kurzgeschichte von Phillip K. Dick, dem Autor von „Blade Runner“.

Kinostart: 10. März
Potenzial: Sehr gut

Sucker Punch
Wer bisher nur den verdammt krassen Trailer von „Sucker Punch“ kennt, dürfte wahrscheinlich ausschließlich Bahnhof verstehen. Das sieht schon verdammt geil aus, was da so abläuft – mitsamt feuerspeiender Drachen, explodierender Zeppeline, gigantischer Zombie-Samurai und Nazi… äh, -was-auch-immer. Purer Effekt-Overkill! Aber um es mal auf den Punkt zu bringen: Worum zum Geier geht es da eigentlich?

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Tja, also… gute Frage. Bekannt ist, dass die junge Baby Doll von ihrem boshaften Vater in eine Nervenheilanstalt gesperrt wird. Dort soll eine Lobotomie durchgeführt werden, woraufhin die hübsche Dame in ihre Traumwelt flüchtet. Und was da so los ist, zeigen rund zwei Minuten „Auf-die-Kacke-Hauen“ im Trailer. Inszeniert wird der potenzielle CGI-Kracher von Zack Snyder, der sich mit „Dawn of the Dead“ und „300“ ja als Spezialist für hirnlose Action etabliert hat. Hö, hö…hirnlos… versteht ihr?

Kinostart: 31. März
Potenzial: Sehr gut

Aliens im Winterschlussverkauf

Battle LA

Irgendwo in Hollywood muss es derzeit einen Alien-Invasionsausverkauf geben, anders können wir uns den plötzlich wieder aufkommenden Hype um die alte Ufo-Thematik nicht erklären. Neben „Skyline“, „Cowboys & Aliens“, Super 8“ und „Monsters“ steht „Battle: Los Angeles“ allerdings noch am ehesten für die Erfüllung niederer Geek-Fantasien. Monströse Ufos, die ganz LA in ein Schlachtfeld verwandeln, mittendrin das überforderte US-Militär? Sounds like fun!

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Tatsächlich sieht der erste Trailer dann auch nach einer sehr schmackhaften Mischung aus „Independence Day“, „Terminator Salvation“ und „Black Hawk Down“ aus - also fast zu gut, um wahr zu sein. Keine Bedenken? Na ja: Am Steuer sitzt mit Jonathan Liebesman der Regisseur von mittelmäßiger Stangenware wie "Der Fluch von Darkness Falls" und "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning". Aaron Eckhart, Michelle Rodriguez und Ne-Yo sind ebenfalls nicht die größten Namen. Da war nach den Effekten anscheinend kein Geld mehr übrig…

Kinostart: 14. April
Potenzial: Gut

Don’t be afraid of the Dark
Wer sich gerade fragt, warum wir an dieser Stelle ausgerechnet auf den x-ten Spuk-im-Herrenhaus-Horror hinweisen, dem helfen vielleicht die folgenden drei Worte: Guillermo. Del. Toro. Egal, was der Regie-Tausendsassa auch anfasst, es wird gut. Selbst wenn er wie hier nur als ausführender Produzent agiert. Also noch mal: „Don’t be afraid of the Dark“ ist unser Grusel-Highlight der ersten Jahreshälfte und darf fortan ganz offiziell herbeigesehnt werden.

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Schon der Trailer ist so herzallerliebst schaurig, dass wir uns am liebsten unter unsere Redaktionsbettdecken verkriechen würden - wobei, wenn wir uns die letzte Szene… nein, eigentlich lieber doch nicht. Wenn es um deftige Schocks und morbide Ausgestaltung geht, trifft del Toro eigentlich immer den richtigen Nerv. Da dürfte dann selbst die heillos untalentierte Mrs. Tom Cruise nicht mehr viel kaputt machen können.

Kinostart: 7. April
Potenzial: Sehr gut

Thor
Wenn hochkarätige Schauspieler in Kostümen herumlaufen, die aussehen, als hätte jemand den Kostümdesigner der „Power Rangers“ engagiert, dann darf man doch wohl noch die Mundwinkel verziehen. „Thor“ gilt ja ohnehin nicht unbedingt als Marvels Superheldensternstunde, auf der großen Leinwand besteht aber durchaus gar die Gefahr, dass ein großer, blonder Muskelprotz mit überdimensionalem Hammer und goldener Rüstung… nun ja, verdammt lächerlich wirkt.

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Zumindest ist die Besetzung mit Namen wie Anthony Hopkins und Natalie Portman nicht unordentlich - aber das waren die von „Daredevil“, „Catwoman“ oder „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ auch nicht. Der Trailer sieht dafür nach jeder Menge Krawall aus. Und sollte es mit dem Einzeleinsatz wirklich nichts werden, klappt’s vielleicht im Team - 2012 spielt Chris Hemsworth auch den „Thor“ im Comic-Uberhappening „The Avengers“.

Kinostart: 28. April
Potenzial: Befriedigend

Über die Trilogie hinaus

Fast & Furious 5: Fast Five

Wer hätte gedacht, dass es diese Serie mal auf fünf Teile bringen würde? Schließlich stieg Vin Diesel bereits nach dem ersten Welterfolg aus - fühlte sich zu „Höherem“ berufen. Geklappt hat’s bekanntlich nicht, in Teil vier gab’s das Comeback, das derart erfolgreich war, dass man um ein erneutes Sequel nicht herumkommt. „Fast Five“ ist zumindest schon mal in der Hinsicht konsequent, dass die Namensgebung sich jeglicher Serientradition verwehrt.

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Nach „The Fast and the Furious“, „2 Fast 2 Furious“, „Tokio Drift“ und zuletzt dann nur noch „Fast & Furious“ jetzt also ein ganz neuer Name? Okay, wird schon einen Sinn ergeben. Trotzdem ist unsere Vorfreude groß. Der Trailer ist nämlich klasse, setzt auf handgemachte Action statt CGI-Klimbim. Außerdem sind Tyrese Gibson und Ludacris aus Teil zwei mit dabei, „The Rock“ gibt den Gegenspieler. Bleibt zu hoffen, dass zu viele Köche nicht das Blei verbiegen.

Kinostart: 28. April
Potenzial: Gut

Pirates of the Carribean 4 - Fremde Gezeiten

Tja, so läuft das manchmal mit den von vornherein als Trilogien angekündigten Serien. Wenn der Erfolg stimmt, kann man auch schon mal „vergessen“, dass man vor Jahren noch hoch und heilig geschworen hat, nach dem Finale ganz wirklich und voll versprochen nie wieder einen weiteren „Pirates“-Film zu drehen. Nun im Falle von Gore Verbinski stimmt’s sogar, der ist nämlich gegangen, seinen Platz nimmt Rob Marshall ein - der für gewöhnlich eigentlich eher Musicals dreht.

Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten - Der Captn ist zurück, joho3 weitere Videos

Zu singen fängt Captain Jack wohl trotzdem nicht an, obwohl es uns kaum verwundern würde. Die Story (Jack sucht die Quelle der Jugend) ist brandneu, Kira Knightley und Orlando Bloom sind nicht mehr mit an Bord. Ob die Reihe damit endlich besser wird? Bezweifeln wir, dafür ist der Trailer einfach zu blöd. „Fremde Gezeiten“ wird sich voll auf Johnny Depps tuntiges Gehabe konzentrieren. Und aus der Nummer war die Luft schon im zweiten Teil irgendwie raus.

Kinostart: 19. Mai
Potenzial: Befriedigend

Source Code

Ein Mann schlüpft dank eines interdimensionalen Reiseportals in die Haut verschiedener Menschen und versucht, eine zukünftige Katastrophe abzuwenden. Hey, wird jetzt der eine oder andere Serienfan denken, das ist die Story von „Quantum Leap“ bzw. zu Deutsch „Zurück in die Vergangenheit“. Nein, müssen wir leider entgegnen, ist es nicht. Sondern der grob überschlagene Plot von Source Code, dem neuen Projekt von „Moon“-Regisseur Duncan Jones.

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Grob überschlagen deshalb, weil Jones sich auch noch die Prämisse von „Und täglich grüßt das Murmeltier“ ausleiht, etwas Liebelei hinzugibt und dann kräftig umrührt. Zu viel geklaut? Mag sein, als atemloser Sci-Fi-Thriller hat uns diese Elemente aber bisher noch niemand angedreht. Außerdem freuen wir uns per se schon mal über jeden Blockbuster im Jahr 2011, der uns nicht mit schlecht konvertiertem 3-D-Firlefanz zur Kasse bittet.

Kinostart: 5. Mai
Potenzial: Gut

Hangover 2

In Zeiten von Atzenmusik und nachmittäglichem Proll-TV muss man sich eigentlich kaum wundern, warum mit „The Hangover“ ausgerechnet eine Komödie ums Komasaufen zum Überhit des letzten Jahres geraten ist. Viel witziger als der übliche Klamauk aus der US-Lachfabrik war das zwar auch nicht, aber hey - immerhin haut Mike Tyson wem auf die Fresse. Und Titten gibt’s auch. Wo war der subversive Humor noch mal? Ach ja: hinten im Kofferraum, neben dem nackten Japaner.

Konsequent, wie Hollywood nun mal ist, folgt Teil zwei auf dem Fuße: Dieses Mal reist die Clique nach Thailand, wo man sich abermals standesgemäß ins Delirium bechert und dann einen gesamten Film lang nach den fehlenden Puzzleteilen des Abends sucht. Und die Generation Alkopop wird es ihnen mit tosendem Beifall und stehenden Ovationen danken. Vielleicht hat ja sogar Mike Tyson wieder Zeit, jemandem aufs Maul zu hauen. Dann wird’s bestimmt ein Hit…

Kinostart: 2. Juni
Potenzial: Befriedigend

Mit Schmackes auf die Netzhaut

X-Men: First Class

Ich sag es lieber gleich am Anfang, um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin kein Freund von vorschnellen Reboots. Zwischen Remake und Original sollten schon ein paar Dekaden liegen, und wenn man nicht entweder die Effekte oder die schauspielerischen Leistungen verbessern kann, sollte man’s am besten gleich ganz lassen. Warum ich „X-Men: First Class“ also eher argwöhnisch beäuge? Siehe oben!

Allerdings klingt zumindest der Ansatz recht spannend: „First Class“ wird die Anfangsjahre von Professor Xaviers Mutantenschule erzählen und dementsprechend die Vergangenheit jener Charaktere beleuchten, die im dritten Kinofilm alle umgebracht wurden. Am Steuer sitzt mit Matthew Vaughn einer meiner derzeitigen Lieblingsregisseure, Kevin Bacon spielt den Bösewicht und der sonstige Cast enthält Namen wie Michael Fassbender und James McAvoy. Vielleicht mag ich „First Class“ ja doch?!

Kinostart: 9. Juni
Potenzial: Fraglich?

Green Lantern

Hier naht einer dieser Fälle von Kinofilmen, auf die wir uns tierisch gefreut haben – bis der erste Trailer veröffentlicht wurde. Käsige Dialoge, fragwürdige Effekte (Wer hat bitte dieses Kostüm animiert?) und Witze, die genauso lustig sind wie der Abspann von „Das Schweigen der Lämmer“. Die Reaktionen der Fans waren entsprechend verhalten - und dies, obwohl „Green Lantern“ einer der beliebtesten Helden des Comic-Giganten DC ist.

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Im Grunde ist’s ja eigentlich die alte Leier: Hal Jordan, der übliche „Average Guy“, gelangt an bisher ungeahnte Kräfte. Die erscheinen hier in Form eines Ringes, der es seinem Träger erlaubt, jeden Gegenstand zu materialisieren, den er sich ausdenken kann. Gespielt wird dieser Jedermann vom frisch ernannten „Sexiest Man Alive“, Ryan Reynolds, der zumindest genügend Charme besitzt, um etwaige Unzulänglichkeiten einfach wegzulächeln.

Kinostart: 16. Juni
Potenzial: Gut

Transformers 3
Michael Bay macht weiterhin, was Michael Bay am besten kann. Exzessives Geldausgeben auf niedrigstem cineastischem Niveau, bei gleichzeitig größtmöglichem Unterhaltungsfaktor. Wobei „Unterhaltung“ hier auch gerne mal für „Mit Schmackes auf die Netzhaut, bis keiner mehr weiß, wo unten und oben ist“ stehen kann. „Transformers 3: Dark of the Moon“ dürfte da mit Sicherheit keine Ausnahme machen. Michael Bay ist eben kein Mann für Grauzonen. Man hasst ihn. Oder nicht.

Transformers 3: Dark of the Moon - Erster Trailer3 weitere Videos

Nachdem zuletzt aber sogar seine Hauptdarsteller öffentlich kundtaten, dass „Transformers 2“ ziemlicher Murks war und Michael Bay in Wirklichkeit Hitler ist, folgen nun drastische Änderungen. Megan Fox, die Lieferanten des vorgenannten Zitates, wurde mal eben wegsubtrahiert und durch Barbie… pardon, Jason Stathams Freundin Rosie Huntington-Whiteley ersetzt. Zudem soll „Dark of the Moon“ (O-Ton Shia LaBeaouf) eine richtig tolle Story haben. Glaub ich sofort…

Kinostart: 30. Juni
Potenzial: Gut?

Harry Potter 7 - 2

Es ist schon Unart genug, ein Filmfinale der Gewinnmaximierung wegen zweizuteilen. Wenn dann aber in der ersten Hälfte zwei Stunden lang absoluter Stillstand regiert, wird die ganze Chose einfach nur ärgerlich. So gesehen im ersten Teil von „Die Heiligtümer des Todes“, dem wohl schlechtesten Teil der gesamten Reihe. Die Quittung folgte auf dem Fuße: Teil eins von Potter Nummer sieben fuhr bisher das schwächste Einspiel aller Filme ein.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 - Alternativer Trailer in deutscher Sprache3 weitere Videos

Teil zwei dürfte qualitativ zum Glück stark anziehen, schließlich steht in Hälfte zwei von „Heiligtümer des Todes“ das große Duell mit Voldemort an. Sprich: Keine dauertraurigen Teenager, die durchs Bild apparieren, sich im Wald an den Händen halten und Kullertränen vergießen. Stattdessen: Todesflüche, geköpfte Schlangen und jede Menge sterbender Zauberschüler. Da wird’s bestimmt auch wieder was mit den Einspielergebnissen.

Kinostart: 14. Juli
Potenzial: Gut

Captain America

Und noch ein großer Comicname, der 2011 endlich seinen Weg auf die Leinwand findet. „Captain America“ dürfte es von allen Umsetzungen jedoch schon jetzt am schwersten haben: Die Vorlage wurde für ein amerikanisches Publikum entwickelt und speist sich zu großen Teilen aus überreaktionärem Pathos – es sollte klar sein, warum Marvel bzw. sämtliche Filmstudios bisher vor einem Multimillionen-Dollar-Kinofilm zurückschreckten.

Ob der Held mit dem Stars-&-Stripes-Kostüm auch außerhalb der Staaten Erfolg haben wird, lässt sich schwer sagen. Zumal bisher kein bewegtes Material existiert. Zumindest haben die Macher schon ein erstes Ass im Ärmel: Hauptdarsteller Chris Evans hat bereits Comic-Erfahrung (erinnert sich jemand an Johnny, die Fackel aus Fantastic Four?) und ist überdies ein höchst charismatischer Kerl. Und: Der Bösewicht ist ein mutierter Supernazi. Müssen wir mehr sagen?

Kinostart: 18. August
Potenzial: Fraglich

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