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Tarantino verklagt - soll "Kill Bill"-Story gestohlen haben

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von Leo Schmidt, 10. März 2010 13:41 Uhr

Quentin Tarantino hat momentan eigentlich nicht seine schlechteste Phase. Ist "Inglourious Basterds" selbst bei den Oscars auch leer ausgegangen, durfte doch zumindest Christoph Waltz einen Award mit nach Hause nehmen, und überhaupt ist es schon beachtlich, dass der kultige Regisseur soviel Medienrummel erzeugt. Das Problem daran ist: Medienrummel lockt die verschiedensten Arten von Leuten an, unter Umständen auch sehr zwielichtige.

Screenshot zu: Tarantino verklagt - soll "Kill Bill"-Story gestohlen habenTarantino: Ein Dieb und ein Rassist?Tarantino wird nun von einem Mann namens Dannez Hunter verklagt. Hunter sagt, er habe dem Filmstudio Miramax im Jahr 1999 einen Storyentwurf über einen Charakter namens "Ren" vorgelegt, eine Geschichte eines Mädchens, das unter anderem den grausamen Mord an seiner Mutter mit ansehen muss. Hunter sagt, Miramax, Harvey Weinstein und Tarantino hätten das Konzept und den Namen des Charakters gestohlen.

Hunter sagt außerdem, er hätte sich damals bei Miramax beworben, hätte allerdings "nie einen Rückruf erhalten, während zahlreiche weniger qualifizierte Juden und Weiße Job nach Job erhalten haben." Jüdischen und weißen Personen hätte man auch, im Gegensatz zu ihm, nicht die Gewinnbeteiligung an "Kill Bill" verweigert.

Hunter fordert jetzt eine Entschädigung in Höhe von mindestens einer Million Dollar. Die offiziellen Sprecher von Quentin Tarantino und Miramax hatten zu diesem äußerst eigenartigen Fall rassistisch motivierter Schadensersatzforderung bislang keinen Kommentar abzugeben. Auch ist nicht bekannt, warum Hunter ausgerechnet jetzt und nicht bereits direkt nach Erscheinen von "Kill Bill" seine Forderungen ausspricht.

Kommentare 10
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Ted11.03.2010 13:00
Den Begriff "klauen" würde ich im Bezug auf geistiges Eigentum nie verwenden. Zur Kultur und zur Kunst gehörte schon immer die Inspiration. Wenn "Inspirieren" oder "bedienen" als kriminelle Tat gewertet wird, wie soll sich unsere Kultur dann noch weiter entwickeln?
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Ted11.03.2010 12:32
Den Begriff "klauen" würde ich im Bezug auf geistiges Eigentum nie verwenden. Zur Kultur und zur Kunst gehörte schon immer die Inspiration. Wenn "Inspirieren" oder "bedienen" als kriminelle Tat gewertet wird, wie soll sich unsere Kultur dann noch weiter entwickeln?
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eccelsoeccelso11.03.2010 12:14
Ich weiß nicht, ich würde es nicht als "bedient" sehen. Er hat sich inspirieren lassen, ohne Frage, aber da würde ich noch ienen Unterschied zum klauen machen.
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Lord HelmchenLord Helmchen10.03.2010 19:57
@Ted : besser gut geklaut als schlecht erdacht :P ^^

aber um zurück zu dem artikel zu kommen ..
es ist schwer nachzuweisen da die meisten rachestorys immer auf dem selben prinzip aufbauen ... frau/mann/kind/eltern werden getötet und der der übrig bleibt killt dann den killer oO .. nein .. schon tausendmal gesehen

zweitens glaube ich nicht wirklich das der kläger damit großartig viel erfolg hat .. ist schwer sowas nachzuweisen würde ich jetz mal so behaupten
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Ted10.03.2010 19:06
Da kann man sagen was man will, Tarantino hat sich schon immer an anderen Werken bedient. Und das in einer einzigartigen und geschickten Weise.
Viele Leute mögen seine Filme ohne Tarantinos filmische Wurzeln zu kennen. Kennt man die, sieht man bei ihm nichts Neues.
Auch ich mag seine Filme, bewundere seine eklektische Art und die Kunst Altes kommerziell umzusetzen.
Der Mann hat in nur sieben Filmen Regie geführt und ist so bekannt wie Spielberg oder Lukas. Hut ab !
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l0wBoBl0wBoB10.03.2010 15:39
selbst wenn, niemand hätte diese geschichte besser umsetzen können als tarantino
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eccelsoeccelso10.03.2010 15:27
"...den grausamen Mord an ihrer Mutter" O-Ren hatte ja den Tod ihrer Eltern gesehen. Und wie gesagt, in Rachegeschichten bleibt es doch immer das selbe.
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Brass10.03.2010 15:13
omg dann soll der liebe mann direkt auch mal in japan ein paar leute verklagen sage nur lady Snowblood ist genau das gleiche was ein h0nk^^
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gast10.03.2010 15:02
hört sich doch stark nach der vorgeschichte von O-Ren Ishii an...
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eccelsoeccelso10.03.2010 14:30
Also ich gebe zu, dass ich ein Tarantinofan bin und als solcher ist man schnell bei einer Verteidigung, aber auch nach zweimaligem lesen des Artikels, muss ich diese Aussage als vollkommenen Quatsch abtun. Eine Figur Ren, die also den Tod ihrer Mutter beobachtet? tut mir leid, aber wie oft gibt es diesen Namen im asiatischen BEreich? Und zweitens warum wartet er so lange mit dieser Klage?

vielleicht hat er nicht gewartet, sondern musste erst alle anderen "Diebe" verklagen xD Denn ich denke eine Rache Story sieht meist so aus, dass Eltern und/oder Freund, Freundin, Frau, Mann, o.ä. getötet werden.
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