Nicht nur Michael Myers aus der Halloween-Reihe erhält demnächst ein Reboot, auch Jason Vorhees aus der kultigen Slasher-Reihe Freitag der 13. soll im Reboot wiedererweckt werden. Und nun gibt es brandneue Details zum Film und zur Story.

Friday the 13th - Storydetails zum Reboot der Slasher-Reihe

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Zu Friday the 13th entsteht derzeit auch ein Survival-Horrorspiel
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Nicht nur weil Halloween näher rückt könnte man meinen, dass Horrorfilme, besonders aber der Slasher ein kleines Comeback feiert. Neben einem Reboot von Halloween, an dem Schöpfer John Carpenter beteiligt ist, wird auch an einem Reboot von Freitag der 13. gearbeitet. Und Jason Vorhees ist nun mal das Nonplusultra, wenn es um blutrünstige, nahezu mythische Killermaschinen geht. Leider waren nicht alle Filme von hoher Qualität, das gilt auch für Marcus Nispels Reboot-Versuch von 2009, der zwar coole Kills beinhaltete, aber ansonsten kaum begeistern konnte. Das soll das Reboot besser machen, das 2017 in die Kinos kommen soll.

Kein Found-Footage

Warum es so lange gedauert hat, bis ein neuer Freitag der 13. produziert werden konnte, das erklärten die Produzenten Brad Fuller und Andrew Form von Platinum Dunes: "Es gab so viele Hindernisse zum Überwinden, bis wir ankamen, wo wir heute stehen", so ihre Begründung. So gab es etwa eine Rechteproblematik zwischen Paramount Pictures und Warner Bros.. Erschwerend kam hinzu, dass das Studio irgendwann verlangte, dass sie den nächsten Freitag der 13 im Found-Footage-Stil produzieren sollten.

Das war natürlich nicht möglich, denn das Essenzielle an Jason Vorhees sei nun mal die Ich-Perspektive des Killers. Und für den 13. Freitag der 13. konnten sie unmöglich die Fans derart vor den Kopf stoßen. Offenbar konnten sie die Verantwortlichen ebenfalls davon überzeugen, denn im kommenden Jahr finden bereits die Dreharbeiten zum Reboot statt. Und für die Regie konnte man niemand Geringeres als Breck Eisner engagieren, der mit The Crazies bereits Remake-Erfahrung sammeln konnte.

Hartes R-Rating angestrebt

Was Freitag der 13 ebenfalls nicht werden soll ist eine Psychostudie à la Halloween-Remake von Rob Zombie. Das heutige Publikum soll auch tunlichst nicht irritiert sein, wenn es die vorherigen 12 Filme nicht kennen sollte, das war die primäre Aufgabe an Drehbuchautor Aaron Guzikowski.

Interessant dürfte sein, dass der Film in einem vergangenen Jahrzehnt spielen wird. Denkbar wären die 80er-Jahre, immerhin war da die Hochphase der Slasher-Streifen und 80er sind momentan wieder "in". Und Fuller und Form versprechen ebenfalls, dass es in Freitag der 13 nicht zimperlich zugehen wird. Das ist ja die Hauptsache.

Voraussichtlicher Kinostart für Freitag der 13 ist der 13. Oktober 2017.

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