Wie passend: Das Brettspiel "Risiko" wurde 1957 vom französischen Filmemacher Albert Lamorisse erfunden (damals noch unter dem Namen "La Conquete du Monde", "Die Eroberung der Welt"), nun wird aus der ungewöhnlichen Vorlage scheinbar tatsächlich ein Kinofilm, denn Sony Pictures hat sich die Filmrechte an der Lizenz gesichert. Schon zuvor gabes zwischen dem Strategiespiel und der Welt von Hollywood Gemeinsamtkeiten, so gibt es beispielsweise Risiko-Edition von "Star Wars" oder "Der Herr der Ringe."

Da der Klassiker keine Geschichte erzählt, lässt sich nur schwer vorstellen, was für ein Film daraus werden könnte, abgesehen von einem kriegerischen Szenario. Risiko war das erste Brettspiel, das nicht-lineare Bewegungen erlaubte, außerdem verfolgte es das "leicht zu erlernen, schwer zu meistern"-Prinzip, mit dem es noch heute weltweit Hobbystrategen begeistert.

"Risiko" ist aber nicht das erste Spiel dieser Art, das den Sprung auf die große Leinwand schaffen soll. Auch für "Monopoly", "Cluedo" und "Schiffe versenken" sind Kino-Adaptionen geplant – die großen Namen wecken zweifellos Interesse und wir sind schon gespannt auf das Videospiel zum Film zum Brettspiel.

Ob auch der "Risiko"-Film gleiche Anpassungen wie das Brettspiel erfahren wird, bleibt abzuwarten. Laut den deutschen Spielregeln des Strategietitels werden Länder nämlich "befreit", statt erobert und feindliche Armeen "aufgelöst", statt vernichtet.