Vampir-Fans der Twilight-Generation aufgepasst! Verkriecht euch, denn jetzt kommt ein Vampirfilm, der seinen Namen redlich verdient hat: Rigor Mortis.

Die meisten Leute kennen das Hong-Kong-Kino für seine hyperkinetischen Martial-Arts-Streifen wie Once Upon a Time in China, fantastisch angehauchten Wuxia-Streifen wie Swordsman oder bleihaltigen Actiongewittern der Marke Heroic Bloodshed.

Asiatische Horrorfilme verbindet das an westliche Filme gewöhnte Publikum wenn, dann mit japanischen, koreanischen und thailändischen Geisterfilmen, in denen meistens ein unheimliches Mädchen mit langen, schwarzen Haaren umhergeistert. Am besten auch noch auf den Rücken gedreht und auf allen Vieren krabbelnd.

Doch Cineasten der 80er wissen: Gerade aus Hong Kong kamen viele unterschiedliche Horrorfilme, die auch oft genug der chinesischen Mythologie entsprangen. Tsui Harks A Chinese Ghost Story beispielsweise. Eines der interessantesten Sagengestalten aus chinesischen Legenden ist der sogenannte Geung Si, eine Art Vampirzombie. Charakteristik dieses Unwesens ist die hüpfende Fortbewegung und die, aufgrund der Totenstarre steif nach vorne gerichteten Arme.

In den 80ern wurden in Hong Kong viele Filme mit dem Geung Si als Schreckensgestalt gedreht, die oft Humor mit Grusel verbanden. Besonders beliebt war die, von Sammo Hung produzierte 'Mr. Vampire'-Reihe, in der ein taoistischer Priester den Kampf gegen diese Untoten aufnimmt.

Nun schickte sich Hong Kongs Popstar und Jungschauspieler Juno Mak an, mit seinem Regiedebüt eine moderne Hommage an diese Ära der HK-Vampirfilme zu drehen. Das Ergebnis: Rigor Mortis, lateinisch für Totenstarre. Der erste, fantastische Teaser-Trailer zeigt auch eindeutig, in welche Richtung Rigor Mortis geht.

Seine Weltpremiere feiert der Streifen, der von Takeshi Shimizu (Ju-On: The Grudge) co-produziert wird, auf dem 70. Venedig Filmfestival.

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