Imdb.com titelte heute morgen "John Hughes, der Papst der Teen-Angst, ist tot" und findet damit wohl die treffendsten Beschreibung für den gerade einmal 59-jährigen Regisseur. Am gestrigen Donnerstag erlag Hughes einer überraschenden Herzattacke und hinterlässt seine Frau, zwei Söhne und vier Enkelkinder.

Hughes erlangte in den Achtziger große Popularität durch seine Teenager-Komödien, die neben viel Witz immer auch sensible Themen ansprachen. Im Fokus standen dabei häufig die Pubertät, erster Sex und das Erwachsenwerden im Allgemeinen. Der wohl berühmteste Vertreter dieser Filme ist "Ferris macht Blau" aus dem Jahr 1986.

Ebenfalls auf sein Konto gehen darüberhinaus "Breakfast Club", "L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn", "Ein Ticket für Zwei", "Allein mit Onkel Buck" und "Curly Sue – Ein Lockenkopf sorgt für Wirbel" - allesamt Komödien, bei denen Hughes selbst hinter der Kamera saß.

1991 zog er sich von der Arbeit hinter der Kamera zurück und konzentrierte sich ganz auf das Schreiben von Drehbüchern und die Produktion verschiedenster Filme. "Kevin - Allein zu Haus" etwa gilt als sein größter Erfolg, daneben schrieb er "101 Dalmatiner", "Dennis die Nervensäge", "Eine Familie namens Beethoven".