Auf dem Lumière Festival in Lyon gab Stargast Regisseur Quentin Tarantino preis, dass er seit vier Jahren an einer einem Projekt über das Kino der 70er Jahre arbeitet.

Kino News - Quentin Tarantino plant etwas über das Kino der 70er Jahre

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Was mixt uns Tarantino dieses Mal zusammen?
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Dass Quentin Tarantino das Kino der 70er Jahre liebt, daraus hat er nie einen Hehl gemacht: die Musik, Grindhouse-Feature-Filme, Blaxploitation, Kung-Fu-Streifen, Italo-Western, Pulp-Stories, Tarantino inhalierte alles, was er in die Finger bekam. Und die Macht der Nostalgie lässt nun mal niemanden los, auch Tarantino nicht.

Und so verwundert es im Grunde nicht, dass er seit geraumer Zeit an einem Projekt arbeitet, wie er auf dem dem Lumière Festival in Lyon vor versammeltem Publikum erzählte.

Das alte Hollywood war am Ende

"Werde ich ein Buch schreiben? Vielleicht. Wird es ein sechsteiliger Podcast? Vielleicht. Wird es ein Dokumentarfilm? Vielleicht. Ich muss darüber noch nachdenken", sagte Tarantino. "Am Ende des Jahres 1967 hatte das neue Hollywood gewonnen, nur dass sie es noch nicht wussten. Und das alte Hollywood war 1967 am Ende, auch wenn sie es ebenso noch nicht wussten." Dabei bezog sich der Kultregisseur auf Mark Harris' Buch Pictures Of A Revolution: Five Movies And The Birth Of The New Hollywood, das er als das beste Film-Sachbuch der Dekade bezeichnet.

"Bereits 1970 war das neue Hollywood das heutige Hollywood und alles, was nach dem alten Hollywood kam, war eine Totgeburt."

Man darf gespannt sein, womit uns Tarantino überraschen wird. Zwei Filme hat er jedenfalls noch auf seiner To-do-List, bevor er nach eigenen Aussagen den Hut nimmt.

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