Nicolas Cage hat einen neuen Film heruntergekurbelt. Und dieser wirkt richtig, richtig durchgeknallt, wahnsinnig und doch auch irgendwie unheimlich stylisch. Mandy von Panos Cosmatos könnte ein echter Geheimtipp sein.

Ein blutverschmierter Nicolas Cage ist immer ein gutes Zeichen für die Qualität des Films

Nicolas Cage verdingt sich mittlerweile notgedrungen und aus finanzieller Not in B- und selbst in C-Movies, um seine Gläubiger zufrieden zu stellen. Doch er wäre wohl nicht Nicolas Cage, würde er selbst in diesem Metier nicht eine gewisse Exzellenz entwickeln. Während das Gros seines Outputs tatsächlich wie schnell heruntergekurbelter Mist aussieht (Left Behind, anyone?) gibt es dazwischen immer wieder Filme, die eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass der Mann einmal in Hollywoods A-Liga spielte - und zwar als Mann für das Wahnsinnige, für das Overacting - oder wie es Cage selbst bezeichnet, Noveau Shamanic. Mom and Dad war so ein Film. Und nun auch Mandy, wie es der Trailer zeigt. Als hätte man Nicolas Winding-Refns Only God Forgives mit Emanuele De Santis Adam Chaplin gekreuzt - mit einem Hauch von John Carpenter und Giallo-Ästhetik:

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Synopsis

Mandy spielt im Jahr 1983 in der idyllischen Wildnis, in der Red Miller (Nicolas Cage) und Mandy (Andrea Riseborough) ein ruhiges und zweisames Leben führen, bis eines Tages ein alptraumhafter Kult um den charismatischen wie wahnsinnigen Jeremiah Sand (Linus Roache) auftaucht. Ihr Anführer ist besessen von Mandy und will sie besitzen - Körper wie Geist. Ein grauenvoller Angriff auf das unschuldige Paar stürzt Red in die Hölle eines surrealen, blutigen Amoklaufs und eines bewusstseinsverändernden Rachefeldzugs.

Neben Nicolas Cage und Andrea Riseborough spielen in Regisseur Panos Cosmatos' irre stylishem Filmterror noch Bill Duke, Linus Roache, Richard Brake und Ned Dennehy mit.

In den USA startet Mandy ab dem 14. September in den Kinos und über VoD.