In einem Interview sprach das erfolgreiche Produzentenpaar Walter Parkes und Laurie MacDonald darüber, dass Sony Pictures eine neue Men in Black-Trilogie plane - ohne Will Smith und auch ohne Tommy Lee Jones.

Kino News - Neue Men in Black-Trilogie ohne Will Smith geplant

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Eine neue Men in Black-Trilogie ohne Will Smith und Tommy Lee Jones?
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Es gibt derzeit zwei Dinge, die Hollywood sehr gerne macht: Reboots und Trilogien. Da werden großartige Klassiker des Genrekinos hergenommen, weil man meint, das neue, junge Publikum bräuchte diese Filme unbedingt in neuer, zeitgemäßer Form mit massig CGI und Hipster-Darstellern und man wittert ob der eigenen vermeintlichen Genialität das große Geld und plant gleich eine gesamte Trilogie. So geschehen bei Terminator: Genisys, Jurassic World, Fantastic Four und auch beim neuen Ghostbusters mit weiblichen Hauptdarstellern. Es kommt nicht von ungefähr, dass letzterer von Sony Pictures ist. Das Studio wollte auch Spider-Man zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre rebooten und gleich ein ganzes Universum daraus schaffen. Glücklicherweise ist Marvel Studios eingeschritten und hat Spider-Man zurück ins Marvel Cinematic Universe verfrachtet. Doch das bedeutet ja nicht, dass Sony Pictures nicht noch andere Franchises besitzt, die es ausschlachten kann. Und eines davon ist Men in Black.

Bereits im vergangenen Jahr kam durch den Sony-Leak heraus, dass Men in Black 3 trotz knapp 600 Millionen Dollar weltweitem Einspiel einen Verlust verursacht hatte. Grund waren zu hohe Gehälter und Gewinnbeteiligungen für die Macher. Zeitweise spielte Sony Pictures wohl auch mit dem Gedanken, ein Crossover zwischen Men in Black und der Jump Street-Reihe zu produzieren. Welch abstruse Idee.

Doch offenbar hat man davon mittlerweile selbst Abstand genommen und sich für einen wesentlich konventionelleren Weg entschieden. In einem Interview teilte das verheiratete Produzentenduo Walter Parkes und Laurie MacDonald (American Beauty, Gladiator und A Beautiful Mind, Men in Black) mit, dass Sony Pictures eine komplett neue Trilogie plane. Man befinde sich inmitten der Produktionsphase und der Plan werde aktiv verfolgt. Und wie es derzeit üblich ist, sei das Ganze bereits als Trilogie ausgelegt. Will Smith werde aber nicht mehr an Bord sein. Von Tommy Lee Jones braucht man wohl gar nicht erst sprechen, hatte er doch nie ein Hehl aus seiner Abneigung der Reihe gegenüber gemacht. Klar ist, ein Reboot ohne die beiden ist durchaus denkbar, schließlich ist die MiB eine geheime Organisation mit vielen Agenten.

Dennoch: warum die Studios bereits im Vorfeld Trilogien planen, anstatt abzuwarten, wie es um den Erfolg eines Neustarts bestellt ist, das wird man wohl niemals verstehen, wenn man nicht direkt im Geschäft ist. Ob Terminator: Genisys und Fantastic Four jemals ein Sequel erhalten werden, ist bei der mageren Ausbeute an den Kinokassen fraglich.

Was denkt ihr? Würdet ihr eine Men in Black-Reboot-Trilogie ohne Will Smith und Tommy Lee Jones sehen wollen?

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