Interaktive Filme sind so eine Angelegenheit. Auf dem Spielemarkt ist das Genre mittlerweile nahezu ausgestorben, wenngleich einige Leute sich nach "Heavy Rain" auch ein Revival vorstellen könnten. In Kinosälen ist das Konzept bislang eher unüblich. Wie stellt man sich das auch vor, der Film in der spannendsten aller Action-Sequenzen pausiert wird, alle drücken auf einen Knopf und dann geht es weiter? Kinogenuss ist etwas anderes.
Soviel zu "Handys aus im Kinosaal".Der deutsche Pay-TV Sender 13th Street, der sich auf Horror und Thriller spezialisiert hat, lässt es dennoch darauf ankommen und hat eine interessante Idee, wie die Interaktivität spannend eingebaut werden kann. Der Sender hat den Film "Last Call" produziert, in dem das neue System erstmal eingesetzt werden soll.
Das funktioniert so: Wenn man sich eine Karte für den Film kauft, gibt man dabei auch seine Handynummer an. Während des Films gerät dann ein Charakter in Not und ruft bei einem der Zuschauer im Kinosaal an. Eine Software zur Spracherkennung ermöglicht dem Angerufenen dann, den Charakter aus der Gefahr zu manövrieren - oder geradewegs hinein.
Da die Aktionen des Charakters von den Entscheidungen des Zuschauers abhängig sind, soll jede Vorführung individuell und ein bißchen anders laufen. Der folgende Trailer erklärt noch etwas ausführlicher, wie das System funktionieren soll.
Denke auch nicht, dass das so funktioniert, da sowas dann doch eher die dümmlichen Leute anzieht und ne danke....aber von U-Bahnschlägern will ich keine Anweisungen in nem Kinofilm sehen *kotz*
Filmfigur: "Hallo? Bitte helf mir!"
Angerufener im Kino(anwesend mit seinen homies): "LOL, zieh dich mal aus LOL" (er und seine Gang lachen sich kaputt)