Was, wenn Superman nicht zum strahlenden Superhelden, sondern zur tödlichen Bedrohung für die Menschheit wurde? Dieser Frage geht Brightburn nach.

In Brightburn ist der außerirdische Findling kein freundlicher Geselle

Die Origin-Geschichte von Superman, dem Man of Steel, ist eine strahlend-positive: Von seinen Eltern auf die Erde geschickt, als ihr Planet zerbrach, wird er von fürsorglichen Pflegeeltern aufgenommen, die ihn auch dann akzeptieren und als ihren Sohn ansehen, als sich zeigt, dass er übermenschliche Kräfte besitzt. Mehr noch ermutigen sie ihn dazu, diese für das Gute einzusetzen. Und so wird aus ihm der Beschützer des Blauen Planeten.

James Gunn, bekannt für seine Marvel-Streifen Guardians of the Galaxy, aber auch ein Filmemacher, der mit Super einen gewöhnlichen Menschen in Kostüm zeigte und mit Slither - Voll auf den Schleim gegangen seine Troma-Ursprünge offen demonstrierte, fungierte nun als Produzent bei Brightburn. Und dieser nutzt diese Superman-Formel für ein gänzlich anderes Genre: Horror. Irgendwo zwischen Superman, Starman und X-Tro: Nicht alle Außerirdischen sind freundlich angesiedelt, wird das Wesen aus dem All nicht zum Superhelden, sondern zur tödlichen Bedrohung, der niemand gewachsen ist.

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Synopsis

Was, wenn ein Kind von einer anderen Welt auf der Erde strandet, aber anstatt zu einem Helden der Menschheit zu werden, sich als etwas Bösartigeres entpuppt? Mit Brightburn präsentiert der visionäre Filmemacher hinter Guardians of the Galaxy und Slither einen subversiven und beunruhigenden Ansatz: Superheldenhorror.

In Regisseur David Yaroveskys Brightburn spielen neben Elizabeth Banks noch Matt Jones, Jackson A. Dunn, Meredith Hagner und David Denman mit.

US-Kinostart ist der 24. Mai 2019.