Hollywood ist merklich genervt, wenn es um das Thema Raubkopien geht. Wie sensibel selbst große Studios auf gestohlene Filme reagieren, zeigte in den vergangenen Wochen der spektakuläre "Wolverine-Leak". Da traf es das produzierende Studio Fox, die mit aller Härte gegen die Täter vorzugehen versprachen - aufgeklärt wurde der prekäre Fall bisher jedoch nicht.


Dafür traf es nun einen anderen "Piraten": Der 32-jährige Gerardo Arellano und seine Frau wurden noch während der Vorstellung des neuen "Hannah Montana"-Films von der Polizei festgenommen. Arellano wurde auf frischer Tat ertappt wie er auf den Beinen eine Kamera balancierte und versuchte, den Film von der Leinwand abzufilmen. Derzeit sitzt er in Untersuchungshaft und wurde mit einer Kautionsstrafe von 20,000 Dollar belegt.

Beim Durchsuchen der Wohnung des Pärchens, fand die Polizei 44,000 CDs und DVDs mit raubkopierten Filmen, sowie das technische Equipment zur Vervielfältigung von DVDs. Der geschätzte Wert dieser "Sammlung" liegt bei ungefähr 50,000 Dollar. Außerdem fand man auf dem Rechner des Paares einen Link zu einer französischen Website, auf der kopierte Filme zum Kauf angeboten werden.

Gerardo Arellano wäscht seine Hände jedoch trotz Verhaftung in Unschuld: "Meine Mutter hat all diese DVDs, CDs und Videos gesammelt, um sie zu archivieren. Ich war echt überrascht, als wir verhaftet wurden. Ich hatte nicht den Eindruck etwas Schlechtes zu tun."