Was macht man, wenn man arbeitslos ist und mit diesen Umstand nicht sonderlich zufrieden? Richtig! Man sucht sich einen neuen Arbeitgeber, oder stellt selbst etwas auf die Beine. So, oder so ähnlich hat sich das wohl auch Hugh Jackman (X-Men, Van Helsing, Australia) gedacht, und hält sich nun an den bunten Glammer von Bollywood.

Nachdem X-Men Origins: Wolverine 2 erst einmal auf Eis gelegt wurde, da sich Regisseur Darren Aronofsky (Pi, Requiem for a Dream, The Fountain) überraschend von dem Projekt zurückzog und die Dreharbeiten in Japan momentan schwerlich realisierbar sind, hat Muskelmann Jackman eine menge Freizeit. Und die nutzt er am liebsten im Hugh-Jackman-Origin-Style: Singend und tanzend.

Mit "Hugh Jackman in Performance" kündigte der Wolverine-Darsteller bereits vor einiger Zeit eine Solo-Show an, in der er über zwei Wochen lang seine liebsten Broadway-Musicals vorträgt und dazu eine heiße Sole aufs Parkett legt; doch damit nicht genug.

Wer sich selbst als Fan des muskelbepackten, heldenhaften und wirklich 'männlichen' Jackman sieht, sollte jetzt aufhören weiter zu lesen. Denn die guten alten Musicals sind dem Herrn noch nicht genug. Er benötigt die absolute Überdosis Romantik und Gefühl; Und es gibt einen Ort, wo man sich damit bestens auskennt: Bollywood.

"Ich freue mich darauf, in Bollywood-Filmen zu spielen und unterhalte mich bereits mit Regisseuren", so Jackman im Interview. Und mit wem würde er am liebsten vor der Kamera stehen? Natürlich nur mit den besten! Und das ist in der indischen Hollywood-Version der Megastar Shah Rukh Khan, mit dem Hugh nun das Tanzbein schwingt.

Aber bleiben, wo er ist, möchte Jackman offenkundig nicht, denn wenn man ihn momentan auf die amerikanische Filmschmiede anspricht, versucht er sich durch Schmeicheleien alle Türen offen zu halten: "Einige kreative Leute finden das Studio-System aufdringlich und äußern sich ziemlich böse. Aber ein Studio, das Abermillionen von Dollar in einen Film steckt, hat auch ein Mitspracherecht. Studios werden von klugen Leuten geführt, sie kriegen im Jahr 18 bis 20 Filme auf die Reihe!".

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