Das Hollywood-Studio Relativity Media hat Insolvenz angemeldet, wie mehrere US-Medien berichten. Dieser Schritt ermöglicht es dem Unternehmen, die Arbeiten fortzusetzen, während eine Restrukturierung stattfindet.

Kino News - Hollywood-Studio hinter 'The Crow'-Remake meldet Insolvenz an

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuKino News
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 201/2021/202
Jane Got a Gun könnte bei der Weinstein Company unterkommen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Laut The Hollywood Reporter ist es einer der größten Bankrotte, die Hollywood bisher jemals gesehen hat. Zwischen 1.000 und 5.000 Gläubiger soll es geben - 100 bis 500 Millionen US-Dollar sollen sich in Assets und 500 Millionen bis 1 Milliarden US-Dollar in Schulden aufteilen.

Darüber hinaus wurde Relativity Media nun zum Kauf freigegeben. Wem Relativity Media nichts sagt, dann mit Sicherheit die Filme, an denen das Studio beteiligt ist bzw. war. Darunter etwa Fast & Furious 6 (neben Universal Pictures), The November Man, The World's End, Oblivion, Das Bourne Vermächtnis, 21 Jump Street, Salt, The Fighter, Hellboy 2 und viele, viele mehr.

Erst vor wenigen Tagen hatte Relativity die Rechte des bereits gedrehten Westerns Jane Got A Gun mit Natalie Portman zurückgegeben. Die Macher müssen sich damit ein neues Unternehmen suchen, das den Streifen ins Kino bringt. Ursprünglich sollte dieser schon im September in die US-Kinos kommen, nun wird mit 2016 gerechnet.

Aktuell ist Relativity dabei, Käufer für die anderen Filme zu finden, da die Zukunft derer sonst erst einmal ungewiss bleibt. Betroffen ist auch das geplante Remake zu The Crow, das nun komplett auf Eis liegt. Noch sei das Projekt jedoch nicht gestorben.

Bilderstrecke starten
(60 Bilder)