Nach gefühlten 1000 Jahren und einem gefloppten Quasi-Sequel/Reboot kehren sie nun wirklich zurück, die wahren Ghostbusters. Und es sitzt auch ein Reitman hinter der Kamera, nur nicht Ivan, sondern dessen Sohn Jason.

Ghostbusters 3 wird kommen - endlich!

Ein dritter Teil war immer geplant. Doch Bill Murray war dagegen. Er war zwar sicher nicht der einzige Grund, dass der Film bis heute nicht zustande kam, aber der wahrscheinlich prominenteste. Ohne ihn wollte Sony Pictures keinen dritten Teil abnicken. Laut Dan Aykroyd hätten die Geisterjäger im dritten Teil namens "zur Hölle fahren" sollen. Doch als dann Harold Ramis 2014 starb, schien das Projekt endgültig begraben. Stattdessen versuchte es Sony Pictures 2016 mit Paul Feigs weiblicher Ghostbusters-Truppe. Der Film floppte trotz zahlreicher Cameo-Auftritt der alten Riege an den Kinokassen. Die Fans hatten offenbar gesprochen. Und das Studio hat wohl zugehört, denn wie nun herauskam, arbeitet Jason Reitman, Sohn von Ivan Reitman, dem Regisseur der beiden Filme von 1984 und 1989, an einem neuen Teil, der als direktes Sequel angelegt wird. Reitman wird bei Ghostbusters 3 Regie führen und das Drehbuch mit verfassen gemeinsam mit Gil Kenan. Jason Reitman ist dabei eigentlich eher für Coming-of-Age-Tragikomödien und solche über gebrochene Charaktere bekannt. mit Juno, seinem zweiten Film, sorgte er 2007 für Aufsehen.

"Ich habe mich selbst immer als ersten Ghostbusters-Fan betrachtet", so Reitman im Interview, "seit ich mit sechs Jahren das Set besucht hatte. Ich wollte einen Film für all die anderen Fans da draußen drehen. Das ist das nächste Kapitel des originalen Franchises. Und es wird kein Reboot. Was in den 1980er-Jahren passiert ist, ist in den 80ern passiert. Dieser hier spielt in der Gegenwart im Hier und Heute."

Für Details sei es aber zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, so Reitman. Aber so viel: "Wir haben eine Menge wunderbarer Überraschungen parat und neue Charaktere für das Publikum. Ich möchte, dass sich der Film wie eine Art Geschenk auspacken lässt." Ob also Dan Aykroyd, Ernie Hudson, Sigourney Weaver, Annie Potts, Rick Moranis oder gar Bill Murray zurückkehren werden, steht noch nicht fest. Bei einem direkten Sequel wäre zumindest denkbar, dass sie mal auftauchten - und zwar nicht für die Länge eines Cameos. Einen Cameo hatte Jason Reitman ebenfalls in Ghostbusters 2 als Geburtstagskind. Bei so viel Liebe für das Franchise und der Herkunft kann das doch nur gut werden, oder?

Einen ersten Teaser gibt es ebenfalls bereits. Völlig überraschend hat Jason Reitman diesen Clip über Twitter geteilt: